Für ein selbstbestimmtes Leben: Reha für junge Menschen

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In Kooperation mit: kokon
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Die Relevanz einer Reha für Erwachsene steht schon lange nicht mehr in Frage. So sollte es auch bei Kindern und Jugendlichen sein. Denn vor allem bei jungen Menschen gilt: eine frühzeitige Intervention hat das Potential, die Lebensqualität enorm zu verbessern.

Die Akutphase ist überstanden. Trotzdem ist noch nicht alles wieder in Ordnung. Das Annehmen einer angeborenen Fehlbildung ist geschafft und das Leben danach ausgerichtet. Dennoch warten ständig neue Herausforderungen. Eine chronische Erkrankung ist Teil vom Alltag geworden, aber der Umgang damit ist noch nicht alltäglich. Wo die Ressourcen in der Praxis oder im Krankenhaus an ihre Grenzen stoßen, bildet eine stationäre Rehabilitation die Brücke in ein autonomeres Leben. Eine Reha gibt Betroffenen die Zeit und den Raum, sich mit ihrer physischen und psychischen Gesundheit auseinanderzusetzen.

Die Relevanz für eine Reha für Erwachsene steht schon lange nicht mehr in Frage. So sollte es auch bei Kindern und Jugendlichen sein. Denn vor allem bei jungen Menschen gilt: Eine frühzeitige Intervention hat das Potenzial, die Lebensqualität enorm zu verbessern.

kokon hat sich genau dem verschrieben. In den zwei Rehabilitations-Zentren – kokon Bad Erlach (NÖ) und kokon Rohrbach-Berg (OÖ) – verfolgt das multiprofessionelle Team ein ganz klares Ziel: Die jungen Patientinnen und Patienten sollen ein möglichst selbstständiges und selbstbestimmtes Leben führen können. Ergänzend zu der wertvollen, vorangehenden Arbeit von ÄrztInnen, TherapeutInnen und Pflegekräften, tragen die 3- bis 5-wöchigen Reha-Aufenthalte positiv zum Behandlungserfolg bei.

FachärztInnen können ihre PatientInnen von 0 bis 18 Jahren mit folgenden Indikationen für eine Reha im kokon zuweisen:

  • Mobilisierende Indikationen: Erkrankungen des Stütz- und Bewegungsapparates, angeborene Fehlbildungen sowie Folgezustände nach Verletzungen oder Operationen. Ebenso neurologische Erkrankungen, wie angeborene Fehlbildungen des zentralen Nervensystems.
  • Mental Health Indikationen: entwicklungs- und sozialpädiatrische Indikationen sowie kinder- und jugendpsychiatrische Indikationen.
  • Erkrankungen der Atemwege: zum Beispiel cystische Fibrose, Asthma bronchiale oder chronisch rezidivierende Bronchitis. (kokon Rohrbach-Berg)
  • Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems: zum Beispiel Herzfehler, Rhythmusstörungen oder nach Herztransplantationen. (kokon Rohrbach-Berg)

Je nach Indikation, Bedürfnissen und Zielen, erhalten die jungen PatientInnen ihre individuellen Therapie-Pläne. Die Therapien im kokon orientieren sich an aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen und nutzen modernste medizinische Ausstattung, wie etwa robotik- und computergestützte Therapie-Geräte.

Ein Grundsatz des Therapie-Konzepts ist der spielerische Behandlungsablauf, die intensive und positive Auseinandersetzung mit der Erkrankung in homogenen Gruppen sowie die Schulung der Eltern. Das multiprofessionelle Team steht während der mehrwöchigen Reha im ständigen Austausch und betrachtet die jungen PatientInnen ganzheitlich – denn Körper und Psyche gehören einfach zusammen.

kokon bietet Kindern und Jugendlichen einen sicheren Raum, in dem sie wachsen, lernen und sich entfalten können. Das Ziel der Reha-Kliniken ist, junge Menschen in ein möglichst selbstständiges und selbstbestimmtes Leben zu begleiten.

Lesen Sie hier das InterviewKinder-Reha – wir brauchen dringend Aufmerksamkeit“ mit Prof. DDr. Christian Köck, Geschäftsführer kokon Bad Erlach und kokon Rohrbach-Bergin ÖKZ 3-4/2022

Podcast: Vom medizinischen, gesellschaftlichen und ökonomischen Nutzen der Kinder-Reha

Weitere Informationen zu einer Reha für junge Menschen im kokon unter www.kokon.rehab

kokon Bad Erlach
2822 Bad Erlach  
erlach@kokon.rehab
+43 26 27 94 16 50

kokon Rohrbach-Berg
4150 Rohrbach-Berg
rohrbach-berg@kokon.rehab
+43 72 89 94 14 50

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