ÖÄK: Zusätzliche Energiekosten für Ordinationen müssen abgedeckt werden
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Autor: Scho
Die jüngste Explosion bei Strom- und Gaspreisen zeigt ihre Auswirkungen nun auch im niedergelassenen Bereich: Die Deckung des Energiebedarfs für Ordinationen kostet heuer im Vergleich zum Vorjahr bis zu 500 Prozent mehr, besonders betroffen sind beispielsweise die Praxen der technischen Fächer. Durch die entsprechenden High-Tech-Geräte fällt der stark angestiegene Strompreis besonders deutlich ins Gewicht. „Das ist ein harter Schlag für das Budget einer Ordination. Ärztinnen und Ärzte werden dadurch über Gebühr belastet“, sagt Johannes Steinhart, Präsident der Österreichischen Ärztekammer: „Wir sehen es daher als Aufgabe der Politik, zu verhindern, dass Ärztinnen und Ärzte die Zeche für diese unvorhersehbare Preisexplosion bezahlen. Wir fordern eine völlige Abdeckung der zusätzlichen Energiekosten im Vergleich zum Vorjahr. Schließlich können wir Ärztinnen und Ärzte die Teuerungen nicht wie in der Wirtschaft an die Kunden weitergeben.“
Edgar Wutscher, Vizepräsident der Österreichischen Ärztekammer und Bundeskurienobmann der niedergelassenen Ärzte, führt dazu aus: „Es sollte in unser aller Interesse sein, dass die Tätigkeit in der Niederlassung attraktiv bleibt. Patientinnen und Patienten brauchen weiterhin eine wohnortnahe Gesundheitsversorgung. Die aktuelle Explosion der Energiekosten ist eine große Belastung für die Ordinationen, daher muss hier rasch Abhilfe geschaffen werden.“
Corona – weltweit 5,6 Milliarden mindestens einmal geimpft
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Demnach ist mehr als die Hälfte der Weltbevölkerung geimpft. In der EU haben Zahlen der EU-Gesundheitsbehörde ECDC zufolge rund 338 Millionen Menschen (fast 76 Prozent) mindestens eine Spritze bekommen,
Kinder, die mit psychisch erkrankten Eltern aufwachsen, übernehmen oft viel Verantwortung und sind selbst belastet. Im Projekt „Village“ entwickelte ein Forschungsteam mit Förderung der Medizinischen Universität Innsbruck und der Ludwig Boltzmann Gesellschaft und unter Einbindung von Betroffenen sowie zahlreichen Organisationen ein Vorsorgeprogramm für betroffene Familien in Tirol. Nun wurde das Pilotprojekt erfolgreich abgeschlossen. Für eine nachhaltige Weiterführung des Programms wird dringend eine Finanzierung gesucht.
Ärztekammer beklagt „krasse Unterversorgung“ bei Schulärzten
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