Kliniken der Oberösterreichischen Gesundheitsholding (OÖG) räumen beim Klinik‑Award Austria 2026 ab: In dem österreichweiten Ranking belegt das Linzer Kepler Universitätsklinikum mit seinen drei Standorten die ersten drei Plätze. Mit dem Salzkammergut Klinikum Gmunden und Bad Ischl finden sich zwei Standorte der Regionalkliniken unter den Top-10. Das Salzkammergut Klinikum Vöcklabruck und das Klinikum Freistadt sind unter den TOP 15. Das Ranking basiert auf einer umfassenden und unabhängigen Analyse von 174 öffentlichen und privaten Akutkrankenhäusern in ganz Österreich. In Oberösterreich wurden insgesamt 22 Kliniken bewertet.
Die Rangliste der Top Krankenhäuser Österreichs wurde von der Österreichischen Gesellschaft für Verbraucherstudien (ÖGVS) im Rahmen einer österreichweiten, unabhängigen Studie erstellt. Bewertet wurden unter anderem PatientInnenzufriedenheit, medizinisch-pflegerische Qualität sowie organisatorische und prozessuale Abläufe. Grundlage der Bewertung waren einerseits Befragungen von mehr als 20.000 PatientInnen, die in den letzten drei Jahren Erfahrungen mit einer stationären Behandlung hatten, sowie objektive Kennzahlen aus dem Qualitäts- und Risikomanagement des Bundesministeriums für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz.

Besonders positiv bewertet wurden im Rahmen der Studie in Bezug auf die Kliniken in Oberösterreich vor allem die klar strukturierte Behandlungsabläufe, eine gut funktionierende interdisziplinäre Zusammenarbeit sowie das subjektive Erleben der PatientInnen während ihres Aufenthalts.
Das Abschneiden der Oberösterreicher in diesem breiten Ranking sorgt naturgemäß für große Freude: „Wenn man sieht, dass unsere Kliniken österreichweit ganz vorne liegen, dann macht das einfach stolz“, so die Geschäftsführer der OÖG Tilman Königswieser, Karl Lehner und Harald Schöffl in einer Aussendung. Zugleich wird betont, dass diese Anerkennung vor allem dem Engagement tausender Mitarbeiter geschuldet sei.
Und auch die Politik reagiert: Gesundheitslandesrätin LHStv.in Christine Haberlander (ÖVP) sieht in dem Ranking das „Ergebnis jahrelanger konsequenter Arbeit“.
(red.)

