Österreichs Spitäler gegen Hackerangriffe schlecht gewappnet
1 minLesedauer beträgt 1 Minuten
Autor: Josef Ruhaltinger
Die Gesundheitsbranche wird seit der Corona-Pandemie verstärkt von digitalen Angriffen bedroht. Fast drei Viertel (73 Prozent) der österreichischen Befragten aus dem Gesundheitssektor erlebten während der Pandemie mindestens einen Cyberangriff auf ihr Unternehmen, heißt es in einer Studie des IT-Security-Anbieters Kaspersky. Das Unternehmen ließ im Mai 2021 150 IT-Entscheidungsträger aus der Gesundheitsbranche in Deutschland sowie jeweils 100 in Österreich und in der Schweiz befragen. Geräte wie etwa Magnetresonanztomographen (MRT) und Computertomographen (CT) sind ebenso gefährdet wie tragbare, medizinische Devices zur Fernüberwachung von Patienten, Messgeräte für Blutzucker oder Blutdruck, sofern diese an die Büroinfrastruktur angebunden sind. Bedrückend: Die wenigsten Institutionen haben Notfallpläne: Nur 50 Prozent der österreichischen Organisationen im Gesundheitssektor verfügen über einen Business Continuity Plan, der auch regelmäßig getestet wird – deutlich seltener als in Deutschland (67,3 Prozent) oder der Schweiz (64 Prozent).
Rechnungshof sieht Mängel bei digitaler Gesundheitsakte
Die Untersuchung des Rechnungshofes betraf die Jahre 2018 bis 2022. Zum Start von ELGA im Dezember 2015 habe es keine konkreten Ziele gegeben, was sie leisten solle.