Völlig neues Therapiekonzept bei Multipler Sklerose

Entwicklung durch Schweizer und schwedische Wissenschafter. Innsbrucker Forscher beteiligt. Autoimmunprozesse sollen gezielt gestoppt werden.
Entwicklung durch Schweizer und schwedische Wissenschafter. Innsbrucker Forscher beteiligt. Autoimmunprozesse sollen gezielt gestoppt werden.
Auswertung von österreichischem Behandlungsregister, Patienten mit Multipler Sklerose immer älter.
Das internationale Forschungsteam fand heraus, dass spezielle GDF-15-sensitive Nervenzellen im Hirnstamm mit dem sympathischen Nervensystem verbunden sind. Wird dieser Signalweg aktiviert, setzen Immunorgane wie die Milz vermehrt den Neurotransmitter Noradrenalin frei.
Medikament senkt Risiko einer fortschreitenden Behinderung um zwölf Prozent im Vergleich zu bisher zugelassener Therapie.
Multiple-Sklerose-Datenbank im Entstehen - Real-World-Daten für bessere Individualisierung von Therapien - Neue Biomarker.
In einer zulassungsrelevanten Phase-III-Studie bei schubförmiger MS, erreichte das Mittel das primäre Ziel, wie das Unternehmen mitteilte.
Verstärkte "Liquordiagnostik" verringere laut Neurologen Florian Deisenhammer potenziell Fehldiagnosen - Wichtig bei Therapieentscheidung - Neue Publikation forciert diese Methode.
Das Arzneimittel Fampridin kommt bisher bei Multipler Sklerose (MS) zum Einsatz. Laut der Studie könnte es auch Personen mit reduziertem Arbeitsgedächtnis helfen.






