Ärztekammer fordert: FFP2-Maskenpflicht in Ordinationen muss aufrecht bleiben

Lesedauer beträgt 1 Minuten
Autor: Scho

Bei der Verkündung der kommenden Öffnungsschritte wurde am vergangenen Mittwoch seitens des Ministeriums dargelegt, welche Bereiche auch künftig durch eine FFP2-Maskenpflicht geschützt bleiben. Dabei wurden die Ordinationen nicht explizit erwähnt. Daher fordert die Österreichische Ärztekammer nun Aufklärung durch das Ministerium.

„Wir fordern das Gesundheitsministerium auf, öffentlich klarzustellen, dass selbstverständlich auch in Ordinationen trotz der Lockerungen weiterhin eine FFP2-Maskenpflicht bestehen wird. Die Pandemie ist angesichts der immer noch extrem hohen Infektionszahlen noch lange nicht vorbei – unsere medizinische Infrastruktur braucht nach wie vor den größtmöglichen Schutz, um Ausfälle zu vermeiden. Es wäre keinesfalls einzusehen, warum Supermärkte und Postfilialen hier besser geschützt sein sollten“, betont die Österreichische Ärztekammer.

Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:

Telemedizinische Krankmeldung soll telefonische Krankmeldung ablösen

Telemedizinische Krankmeldung soll telefonische Krankmeldung ablösen

Mit dem Ende der Maskenpflicht ab 1. Juni endet die telefonische Krankmeldung. Die Österreichische
Gesundheitskasse will das telemedizinische Angebot ausbauen und legt einen Entwurf für die digitale Krankmeldung vor.

Ukraine: WHO sieht eine der schwersten Gesundheitsnotlagen weltweit

Ukraine: WHO sieht eine der schwersten Gesundheitsnotlagen weltweit

17,7 Millionen Menschen benötigten humanitäre Hilfe. 7,5 Millionen Ukrainer seien in Europa auf der Flucht. Angriffe auf Gesundheitseinrichtungen sind ein zusätzliches Problem.

Spitäler – Umfrage: Zwei Drittel der Wiener Ärzte denken an Kündigung

Spitäler – Umfrage: Zwei Drittel der Wiener Ärzte denken an Kündigung

"Das öffentliche Gesundheitssystem wird für die Beschäftigten zunehmend unattraktiver", so das Fazit von Ärztekammer-Vertreter Stefan Ferenci. 30 Prozent wollen die Branche wechseln, 48 Prozent sehen eine Zukunft im niedergelassenen Bereich.