Schweizer Forschende haben gelähmte Mäuse geheilt. Mit einer Gentherapie regten sie das Nachwachsen von Nerven über komplett durchtrenntes Rückenmark an. Die Nerven wurden so gelenkt, dass sie sich unterhalb der Verletzungsstelle am richtigen Ort verbanden. Die Resultate wurden im Fachblatt „Science“ publiziert. Nach der von Wissenschafterinnen und Wissenschafter des Forschungsinstituts „Neurorestore“ entwickelten Gentherapie erlangten Mäuse mit vollständigen Rückenmarksverletzungen die Fähigkeit zu gehen.
Sie zeigten ähnliche Gangmuster wie Mäuse, die nach einer inkompletten Rückenmarksverletzung wieder laufen lernten, wie die Eidgenössische Technische Hochschule Lausanne (EPFL) mitteilte. Wird das Rückenmark von Mäusen und Menschen nur teilweise verletzt, kann eine weitgehende spontane Erholung der motorischen Funktionen erfolgen. Nach einer vollständigen Rückenmarksverletzung ist das nicht möglich.
Foto: Neurorestore
Bevor diese Gentherapie in Menschen angewendet werden kann, müssen laut den Forschenden aber noch viele Hindernisse überwunden werden.
Resistente Bakterien können jahrelang im Körper bleiben
Das Wissen sei für die Therapiewahl entscheidend. Es zeige, dass bei Personen, die mit einem resistenten Bakterium infiziert waren, auch bei einer erneuten Infektion das Risiko bestehe, dass die Standard-Antibiotika nicht wirken.
Eine Million Menschen in Österreich von Migräne betroffen
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Ein eben erschienener Gesundheitsratgeber der MedUni Wien gibt einen wissenschaftlich fundierten Überblick über die Erkrankung sowie das breite Behandlungsspektrum von Migräne und anderen Formen von Kopfschmerzen.
Forscher finden in Tieren von Pelzfarmen dutzende Virusarten
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Laut einer im Fachjournal "Nature" veröffentlichten Studie wurden bei einer Untersuchung von Tieren aus Pelzfarmen in China 125 Virusarten entdeckt. Darunter befanden sich demnach 36 neue Arten und 39 Virusstämme, bei denen potenziell "hohes Risiko" von artübergreifender Übertragung besteht.