HIV-Erkrankungen werden in Europa oft erst spät erkannt

Mehr als die Hälfte (54 Prozent) aller HIV-Diagnosen in Europa wurden im Jahr 2024 laut ECDC und WHO zu spät für eine optimale Behandlung gestellt.
Mehr als die Hälfte (54 Prozent) aller HIV-Diagnosen in Europa wurden im Jahr 2024 laut ECDC und WHO zu spät für eine optimale Behandlung gestellt.
Zuletzt gab es eine "ungewöhnlich hohe Zahl" an Poliovirus-Nachweisen in mehreren Ländern Europas. WHO und ECDC mahnen dazu, das als "Weckruf" zu betrachten.
Insgesamt gelte es, die Lehren aus der SARS-CoV-2-Pandemie zu ziehen und daraus Maßnahmen zu entwickeln, welche die Staaten und die Welt insgesamt besser vorbereitet sein lassen als es 2019/2020 der Fall war.
Forscher sprechen von einem "einem Weckruf". Man müsse eine breitere geografische Ausbreitung in Betracht ziehen.
Die ECDC begründete ihre Warnung unter anderem mit der weiteren Zunahme des Antibiotika-Gebrauchs in der EU um ein Prozent im Zeitraum zwischen 2019 und 2023.
Die Corona-Pandemie habe die Wichtigkeit von Gesundheitspolitik wieder ins Bewusstsein gebracht, so Pamela Rendi-Wagner.
