Wiener Patientenanwalt: Sicherheit von Patientinnen und Patienten in Gefahr

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Autor: Scho

Die Sicherheit der Patientinnen und Patienten ist in Gefahr. Das sagt nun auch der Wiener Patientenanwalt Gerhard Jelinek,“ kommentiert Stefan Ferenci, Obmann der Kurie angestellte Ärzte und Vizepräsident der Ärztekammer für Wien, die jüngsten medialen Aussagen von Patientenanwalt Gerhard Jelinek in „Wien heute“.

Besonders besorgniserregend seien, laut Jelinek, längere Wartezeiten, die mangelnde Erreichbarkeit des Personals sowie Verschiebungen von notwendigen Operationen. „Damit bekräftigt der Patientenanwalt, wovor die Ärztekammer seit Monaten warnt“, so Ferenci. Erst kürzlich präsentierte die Ärztekammer den ersten Teil einer großen Wiener Spitalsumfrage, der zufolge 78 Prozent aller Spitalsärztinnen und -ärzte meinen, dass es große Engpässe bei der Versorgung von Patientinnen und Patienten gebe. Weitere 84 Prozent der befragten Spitalsärztinnen und -ärzte befürchten, dass die aktuellen Rahmenbedingungen im Spital zu einem nachhaltigen Qualitätsverlust in der medizinischen Betreuung der Patientinnen und Patienten führen.

„Zahlen lügen nicht. Wer jetzt noch die Augen vor den Problemen in Wiens Spitälern verschließt, dem öffnet sie im schlimmsten Fall erst wieder der Pathologe“, unterstützt Ferenci den Appell des Wiener Patientenanwalts, mehr Geld in die Hand zu nehmen und rasch Verhandlungen von Interessenvertretung, Krankenkassen, Stadt und Bund aufzunehmen.

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