125 Jahre Roche - Gemeinsam in die Zukunft der Medizin

Lesedauer beträgt 4 Minuten
Autor: Scho

Vor 125 Jahren erkannte der Gründer von Roche, Fritz Hoffmann-La Roche, das Potenzial industrieller Herstellung von Arzneimitteln für den Kampf gegen Krankheiten. Die neueste Generation bahnbrechender Diagnostik und Medikamente ebnet den Weg zur personalisierten, globalen Gesundheitsversorgung. Wie kann diese Zukunft der Medizin zum Wohl aller Patient:innen organisiert und finanziert werden? Diese Frage stand am 11. Mai 2022 im Fokus eines exklusiven Get-together der Schweizerischen Botschaft anlässlich des 125-Jahr-Jubiläums von Roche. Nach der Begrüßung durch Gesandte Barbara Schedler Fischer warf Zukunftsforscher Sven Gábor Jánszky in seiner Keynote einen visionären Blick in die von Disruption geprägte Zukunft der Medizin. Im Anschluss diskutierte unter der Moderation von Puls 4-Info-Chefin Corinna Milborn ein hochkarätig besetztes Podium, wie der Schritt in die Zukunft der Medizin gesetzt werden kann. Auf dem Podium (in alphabetischer Reihenfolge): Nicola Bedlington (European Patient Forum), IT-Rechtsexperte Nikolaus Forgó (Uni Wien), Florian Frauscher (Sektion II BMDW), Sven Gábor Jánszky (2b AHEAD ThinkTank) und Markus Müller (MedUni Wien). Der Einladung in die Schweizerische Botschaft in Wien folgten rund 50 hochrangige Entscheider:innen aus Politik, Wirtschaft und Forschung.

Zukunftsforscher Sven Gábor Jánszky vertritt die Hypothese, wonach in zehn Jahren jeder Menschen in Echtzeit Daten aus dem eigenen Körper misst und mündig über die Verwendung dieser Informationen entscheidet. Laut Jánszky wird künstliche Intelligenz Krankheiten schneller und präziser als jede/r ÄrztIn erkennen und Medizin-Technologie wird die Lebensdauer von Menschen auf 100+ steigen lassen. Es steht ein Paradigmenwechsel in der medizinischen Diagnostik, Therapie und Prävention bevor. In der Präzisionsmedizin der Zukunft können Menschen gezielt und individuell behandelt werden – auf Basis genetischer Daten und mithilfe künstlicher Intelligenz.

Wandel erfordert gemeinsames Neu-Denken

Sven Gábor Jánszky skizziert ein positives Zukunftsszenario – der Schlüssel zum Wandel im Gesundheitssektor liegt in der Vernetzung und Zusammenarbeit aller Stakeholder, so der Tenor beim Get-together der Schweizerischen Botschaft anlässlich 125 Jahre Roche. Die Zukunft von Diagnostik, Therapie und Prävention im Gesundheitswesen entsteht im Austausch aller Stakeholder, wobei der einzelne Mensch in eine aktivere Rolle als bisher kommt.

„PatientInnen nutzen immer häufiger digitale Gesundheitsanwendungen, einfach und diskret via Smartphone, um Erkrankungen zu managen und Therapieentscheidungen zu treffen. Im Diabetes-Bereich ist diese Entwicklung bereits seit Jahren zu sehen. Dem Wunsch nach integrierten Lösungen, bei denen sie die einzelnen Bestandteile selbst wählen können, möchten wir auch mit Partnerlösungen in unserer offenen digitalen Plattform nachkommen“, so Dirk Uebelhoer, Head of Cluster Central and Eastern Europe und General Manager Roche Diabetes Care Austria GmbH.

„Ein Kernthema der längst anstehenden Vernetzung im Gesundheitswesen ist der Austausch von anonymisierten Gesundheitsdaten. Die strukturierte Erhebung, das Teilen und Auswerten solcher Informationen machen unsere Versorgung effektiver und effizienter – das kommt der Gesellschaft insgesamt zugute, aber auch dem/der einzelnen PatientIn“, betont Susanne Erkens-Reck, General Manager Roche Austria GmbH. „Eine Voraussetzung dafür ist die Digitalisierung im Gesundheitsbereich. Insbesondere die COVID-19-Pandemie hat uns gelehrt, dass wir mit der Digitalisierung viel schneller und effizienter auf globale Herausforderungen reagieren können. Man stelle sich nur vor, wir würden dieses Potenzial für die Bekämpfung sämtlicher Krankheiten nutzen”, ergänzt Uta-Maria Ohndorf, General Manager Roche Diagnostics GmbH. „Wir bringen unsere Expertise aus Therapie und Diagnostik in die digitale Transformation des Gesundheitswesens ein und tun das gemeinsam mit starken Partnern“, so Ohndorf weiter. „Dieses Denken macht uns bei Roche seit fünf Generationen aus und wird auch in den nächsten fünf Generationen unser Tun bestimmen“, schließt Susanne Erkens-Reck.

Hochrangige Gäste

Der Einladung zum Talk 125 Jahre Roche – Gemeinsam in die Zukunft der Medizin mit anschliessendem Apero in die Schweizerische Botschaft (Wien) folgte am 11. Mai 2022 eine Reihe hochrangiger EntscheidungsträgerInnen aus Politik, Wirtschaft und Forschung. Nach der Begrüßung durch Gesandte Barbara Schedler Fischer diskutierten unter der Moderation von Puls 4-Info-Chefin Corinna Milborn (in alphabetischer Reihenfolge): Nicola Bedlington, ehemalige Generalsekretärin des European Patients‘ Forum (EPF); Nikolaus Forgó, Vorstand Institut für Innovation und Digitalisierung im Recht an der Universität Wien; Florian Frauscher, Leiter Sektion II BMDW – Bundesministerium für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort; Sven Gábor Jánszky, Zukunftsforscher 2b AHEAD ThinkTank; Markus Müller, Rektor Medizinische Universität Wien. Bei der von der Schweizerischen Botschaft in Kooperation mit Roche organisierten Veranstaltung wurden unter anderem gesehen: Susanne Erkens-Reck, General Manager Roche Austria GmbH; Uta-Maria Ohndorf, General Manager Roche Diagnostics GmbH; Dirk Uebelhoer, Head of Cluster Central and Eastern Europe & General Manager Roche Diabetes Care Schweiz AG u.v.m.

Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:

FH Burgenland unterstützt Special Olympics Athletinnen

FH Burgenland unterstützt Special Olympics Athletinnen

Studierende des Bachelorstudiengangs Physiotherapie werden in den nächsten Monaten Trainings- und Therapieeinheiten für Athletinnen und Athleten aus dem Burgenland entwickeln und sie beraten