Deutschland: Impfverweigerer kosten 180 Mio. Euro pro Woche

Lesedauer beträgt 1 Minuten
Autor: Josef Ruhaltinger

Bleibt es in Deutschland bei der geringen Corona-Impfquote von 66 Prozent, drohen dem Gesundheitssystem im Winter Ausgaben von bis zu 180 Mio. Euro pro Woche für die stationäre Behandlung von Ungeimpften. Dies geht aus Berechnungen des Instituts für Weltwirtschaft Kiel (IfW) und des Robert Koch-Instituts (RKI) hervor. Der Anteil Ungeimpfter in stationären Corona-Behandlungen liegt seit drei Monaten bei fast 85 Prozent und kostete das deutsche Gesundheitssystem für die Monate August und September rund 180 Mio. Euro. Sollte sich die vom RKI prognostizierte 7-Tage-Inzidenz von 400 pro 100.000 Einwohnern bewahrheiten, könnten die Ausgaben im Winter auf bis zu 180 Mio. Euro pro Woche steigen.

Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:

Frankreich will Recht auf Abtreibung in Verfassung verankern

Frankreich will Recht auf Abtreibung in Verfassung verankern

Bereits seit 1975 sind Abtreibungen bis zur zehnten Schwangerschaftswoche in Frankreich straffrei. Mittlerweile können Schwangere in Frankreich bis zur 14. Woche abtreiben, die Kosten übernimmt die Krankenkasse.

Onkologische PatientInnenorganisationen fordern Stimmrecht für PatientInnen & Vertretung im Gesundheitssystem

Onkologische PatientInnenorganisationen fordern Stimmrecht für PatientInnen & Vertretung im Gesundheitssystem

14 Selbsthilfegruppen aus dem Bereich Onkologie haben sich zusammengeschlossen, um eine bestmögliche Versorgung aller KrebspatientInnen in Österreich zu erreichen. „Die Allianz onkologischer PatientInnenorganisationen“ fordert einen fixen Platz mit Stimmrecht am Verhandlungstisch der gesundheitspolitischen Gremien.