AGES: Weiterer Fall von Geflügelpest in der Steiermark nachgewiesen

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Autor: Scho

Am 30.12.2021 hat die AGES einen weiteren Fall von Geflügelpest in der Steiermark bestätigt: In einer Kleinhaltung im Bezirk Leibnitz wurde Geflügelpest bei fünf verendeten Hühnern diagnostiziert. Weitere zehn Hühner des betroffenen Betriebs wurden unter behördlicher Aufsicht getötet, der Betrieb wurde gesperrt.

Da es sich um einen Kleinstbestand handelt, der sich im bereits verordneten Risikogebiet befindet, wurden keine weiteren Maßnahmen getroffen. Die Ursache der Infektion der Hühner im Kleinbetrieb ist noch ungeklärt, eine Einschleppung über indirekten Kontakt zu Ausscheidungen eines infizierten Wildvogels wird vermutet.

Die Ausbreitung der Geflügelpest in Europa ist heuer besonders stark. Bei der Weiterverbreitung spielen auch heimische Wildvögel, besonders Enten und Gänse, eine Rolle. Geflügelhalter:innen sollten besonders auf die Einhaltung von Biosicherheitsmaßnahmen achten: Unter anderem sollten alle Stallungen und Gehege, in denen Geflügel gehalten wird, nur nach gründlicher Reinigung und Desinfektion des Schuhwerks bzw. mit ausschließlich dort verwendeter Schutzkleidung und Überschuhen betreten werden. Verendet aufgefundene Wasservögel und Raubvögel müssen der zuständigen Bezirksverwaltungsbehörde (Amtstierärztin/Amtstierarzt) gemeldet werden. Solche Tiere sollen am Fundort belassen werden, die Bergung und weitere Untersuchungen werden von der Behörde veranlasst.

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