Corona-Monitoring verzeichnet Rekordwerte in Kärnten
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Autor: Scho
Corona-Erkrankungen legen in Kärnten deutlich zu, wie aus dem Abwassermonitoring herauszulesen ist. Laut einer Aussendung von Gesundheitslandesrätin Beate Prettner (SPÖ) hätten einige Regionen sogar Rekordwerte für dieses Jahr verzeichnet. Welche Regionen genau diese Hotspots sind, wollte man auf APA-Nachfrage nicht verraten, das könne sich rasch ändern, hieß es. Das Land befürchtet einen weiteren Anstieg der Coronafallzahlen in den nächsten zwei Wochen.
Die aktuelle Häufung von Erkältungskrankheiten in der Statistik decke sich mit den Abwasserwerten. „Viele Menschen lassen sich nicht mehr testen. Daher wird ihre Coronaerkrankung als Erkältungskrankheit eingestuft“, so Prettner. Weitere Ansteckungen seien dem Umstand geschuldet, dass Betroffene mit nur mäßigen Symptomen trotzdem in die Arbeit oder in die Schule gehen würden. Prettner rief die Bevölkerung ein Mal mehr zu Impfungen gegen Covid und auch Influenza auf. Bei Influenza sei das Ziel „eine Steigerung der Durchimpfungsrate in der österreichischen Gesamtbevölkerung auf zehn Prozent“, sagte Prettner als Vorsitzende der Gesundheitslandesräte. In der letzten Saison hätte diese bei etwa sieben Prozent gelegen.
Post-Covid sei "kein triviales Krankheitsbild", so der Minister. Daher müsse man gutachterlich tätigen Ärztinnen und Ärzte laufend schulen und sensibilisieren.
Weltgesundheitstag – Ruf nach generellen Gratis-Impfungen
Foto: Angelo Esslinger auf Pixabay
Volksanwaltschaft und Pensionistenverband fordern, alle im heimischen Impfplan empfohlenen Impfungen für die Bevölkerung gratis abzugeben. Die selbst zu tragenden Kosten für eine Vollimmunisierung gegen die möglicherweise sehr schmerzhafte Gürtelrose (Herpes Zoster) betragen z.B. rund 500 Euro, kritisiert Volksanwalt Bernhard Achitz.