Deutscher Forschungspreis geht an Wiener Expertenduo

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Autor: Scho

Die DSQ – Deutsche Stiftung Querschnittlähmung, 1990 in Stuttgart ins Leben gerufen, ist eine gemeinnützige Stiftung. Ihr Ziel ist die umfassende Verbesserung der Lebenssituation Querschnittgelähmter – von der Behandlung und Rehabilitation zur Integration in allen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens. Ein wesentlicher Aspekt der Arbeit der DSQ ist die Förderung wissenschaftlicher Forschung. In regelmäßigen Abständen vergibt die Stiftung mit ihrem Forschungsförderpreis – einen der höchstdotierten Forschungspreise Deutschlands – an WissenschafterInnen, deren Arbeit einen wesentlichen Beitrag zum Stiftungsziel leistet.

Und dieser Preis ging in diesem Jahr an das ForscherInnenduo Ursula Hofstötter und Karen Minassian vom Zentrum für Medizinische Physik und Biomedizinische Technik der MedUni Wien. Die beiden erhalten den Preis in Anerkennung für ihre Arbeiten zur Erforschung der Bewegungskontrolle im menschlichen Rückenmark. Die basiswissenschaftlichen Erkenntnisse ihrer Forschung nutzt das Duo auch für die Entwicklung neuer Rehabilitationsstrategien, die motorische Funktionen und somit die Lebensqualität Betroffener entscheidend verbessern können und die inzwischen international in der klinischen Forschung angewandt werden.

Als erste VertreterInnen einer österreichischen Forschungseinrichtung reihen sich Ursula Hofstötter und Karen Minassian nunmehr in eine Liste namhafter Preisträger aus Deutschland und der Schweiz ein, darunter Forscher der Universitätsklinik Balgrist in Zürich, der Stiftung Orthopädische Universitätsklinik Heidelberg sowie der Universitäten Aachen, Hamburg, Kiel und Ulm.

Zur Deutschen Stiftung Querschnittslähmung geht es hier.

(OTS/red.)

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