DPU beantragt Kompetenzzentrum für Exzellenz

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Autor: Scho

Die Danube Private University (DPU) hat einen Antrag auf Genehmigung eines Exzellenzzentrums eingebracht. Das als „Personalized Medicine Enabled by Intelligent Sensing Systems-PI-SENS” beantragte Zentrum für medizinische Forschung wird von den Bundesländern Niederösterreich und Tirol unterstützt und vereint in Summe 16 nationale sowie internationale Forschungs- und 29 Unternehmenspartner, die in 23 geplanten gemeinsamen Projekten Forschung auf Spitzenniveau erbringen werden. Insgesamt kommittierten sich die Länder, Firmen und wissenschaftlichen Partner zur Bereitstellung von rund 14 Millionen EUR für 4 Jahre Forschungstätigkeit. In Summe werden somit 18,5 Millionen Euro bei der FFG beantragt.

Die geplanten Forschungsaktivitäten von PI-SENS schlagen die Brücke von der Grundlagenforschung über angewandte Forschung und Technologie, Prototypenentwicklung und schließlich zu innovativen Produkten. Durch die geplante enge Zusammenarbeit der DPU mit renommierten nationalen und internationalen Universitäten und Forschungseinrichtungen wird PI-SENS auch einen Beitrag zur hochqualitativen Ausbildung leisten, indem es jungen ForscherInnen eine Plattform für die Durchführung ihrer Bachelor-, Master- und Doktorarbeiten sowie attraktive Positionen für Post-Docs bietet.

DPU Direktor Robert Wagner, MA: „Es tut sich sehr viel an der DPU. Neben den zahlreichen Berufungsverfahren im Zuge des Aufbaus der Humanmedizin, die derzeit laufen – es werden aktuell 50 akademische Arbeitsplätze geschaffen –, befinden sich eine Vielzahl von hochinteressanten Forschungsinitiativen in Planung. Das Forschungszentrum PI-SENS könnte sich zu einem der Kernstücke entwickeln. Bereits jetzt ist Herrn Prof. Kleber ein ganz besonderer Dank auszusprechen. Er hat eine Vielzahl von Unternehmen überzeugen können, an dem Projekt mitzuwirken und hat somit die DPU sowie Krems, seine Heimatstadt, in den Fokus gesetzt hat.“

Prof. DI Dr. Christoph Kleber, Leiter Stabstelle Forschung & Entwicklung: „Die geplante Projektarbeit von PI-SENS wird zur Entwicklung von plasmonischen Biosensoren mit digitalem Ausleseformat, kontinuierlicher Überwachung von Biomarkern (in Blut, Schweiß, Urin) und e-Nose-Geräten zur Identifizierung von Geruchsmustern beitragen und passt so hervorragend in das Forschungsportfolio der DPU, das sich unter anderem auch mit der Personalisierung der Medizin beschäftigt.“

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