Hollabrunn: Prüfung mit Simulationspatienten in der Schule für Gesundheits- und Krankenpflege

Lesedauer beträgt 2 Minuten
Autor: Scho

Zum Abschluss der praktischen Trainingseinheiten bei der Ausbildung zur Pflegeassistenz in der Gesundheits- und Krankenpflegeschule Hollabrunn fand erstmalig eine „Objective Structured Clinical Examination (OSCE)“ statt. „OSCE“ steht für die objektive Prüfung mit Simulationspatientinnen und –patienten. Hierbei handelt es sich um eine Überprüfungsform, um praktische Fertig- und Fähigkeiten erkennen und objektiv beurteilen zu können. Bei der Bewertung kamen handlungsweisende Checklisten zum Einsatz, welche hierfür auf Grundlage der aktuellen Literatur erstellt wurden.

„Die OSCE bietet eine tolle Möglichkeit, praktische Fertigkeiten zu überprüfen, ohne die Sicherheit der Patientinnen und Patienten zu gefährden oder den Stationsablauf im Klinikum zu stören“, so Stefan Hütt, BSc, Lehrer in der Schule für Gesundheits- und Krankenpflege Hollabrunn.

Prüfung in sechs Stationen

Alle Teilnehmenden des aktuellen Ausbildungsjahrgangs der Pflegeassistenzberufe mussten dabei sechs Stationen absolvieren, wobei Fertigkeiten wie Blutzuckermessung oder das Anlegen einer Kompressionstherapie überprüft wurden. Auch das Handeln im Notfall sowie der einfache Verbandwechsel waren Inhalt einer Station.

In den einzelnen Übungsbereichen kamen Schülerinnen und Schüler zum Einsatz, welche – basierend auf einem standardisierten Drehbuch – eine schauspielerische Rolle als Patientinnen und Patienten übernahmen. Diverse Maßnahmen wurden zudem am Simulator geprüft.

Die Auszubildenden erbrachten an diesem Tag sehr gute Leistungen und konnten von dem persönlichen Feedback profitieren, das sie nach jeder Station durch die betreuenden Lehrpersonen und die Simulationspersonen erhielten.

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