Erste Lieferung von COVID-19 Arzneimittel in Österreich angekommen

Lesedauer beträgt 1 Minuten
Autor: Scho

Die ersten Medikamente zur Behandlung von COVID-19 bei RisikopatientInnen sind nach Österreich geliefert worden. „Als Gesundheitsminister war es für mich von höchster Priorität, schnellstmöglich auf die herausfordernde Situation zu reagieren, um COVID-19 Arzneimittel ehestmöglich für BürgerInnen zur Verfügung stellen zu können. Durch die kürzlich erfolgte EMA-Zulassung, können die ersten Arzneimittel bereits in den nächsten Tagen zum Einsatz kommen. Ich bin froh, dass wir in Österreich rasch reagiert haben und nun mit Therapien für positiv PCR-getestete RisikopatientInnen einen weiteren Schutz anbieten können. Die Arzneimittel stellen aber keine Alternative zur Corona-Schutzimpfung dar, sondern sollen RisikopatientInnen vor einem Krankenhausaufenthalt bewahren“, so Gesundheitsminister Wolfgang Mückstein.

Es wurden nach Angaben des Ministeriums bereits drei bilaterale Verträge zwischen Unternehmen und dem Bundesministerium für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz zum Kauf von mehreren tausend Therapiezyklen abgeschlossen. Dadurch kann Österreich mit einem möglichst breiten Portfolio an Arzneimittel dienen und einige tausend PatientInnen behandeln.

Eingesetzt werden die Medikamente bei RisikopatientInnen, die PCR-positiv auf das Coronavirus getestet wurden. Die Verabreichung der Medikamente erfolgt präklinisch, also vor krankenhäuslicher Behandlung, mit dem Ziel einen Krankenhausaufenthalt zu vermeiden.

Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:

Corona – EU-Gesundheitsbehörde zog in Bericht Lehren aus Pandemie

Corona – EU-Gesundheitsbehörde zog in Bericht Lehren aus Pandemie

verbesserungspotenzial wird bei Investitionen in das Gesundheitspersonal, der besseren Vorbereitung auf die nächste Gesundheitskrise, der Risikokommunikation, der Einbindung der Gesellschaft sowie der Sammlung und Analyse von Daten gesehen.