Forschende Unternehmen in langfristiger Perspektive

+++ Österreichische Unternehmen investieren immer mehr in Forschung & Entwicklung +++ Kleine F&E-Betreibende haben es allerdings nicht leicht +++

In Österreich gelingt es nur sehr wenigen kleinen Unternehmen, in die Gruppe der großen forschungsintensiven Player aufzusteigen, wie eine neue Publikation des AIT Austrian Institute of Technology zeigt. Der Zuwachs bei den F&E-Ausgaben zwischen 2002 und 2013 geht zum überwiegenden Teil auf das Konto etablierter Unternehmen.

Kleine Unternehmen entwickeln sich nur selten zu forschungsintensiven Playern
Die F&E-Ausgaben der Unternehmen haben sich in Österreich seit dem Jahr 2002 mehr als verdoppelt. Eine Untersuchung des AIT prüfte nun den Beitrag verschiedener Unternehmenstypen zu dieser Entwicklung. Die Analyse zeigt, dass für den gesamten Anstieg der F&E-Ausgaben zwischen 2002 und 2013 vor allem die großen, bereits etablierten Firmen verantwortlich waren. Die Wahrscheinlichkeit, dass kleine Firmen und Neugründungen in die Gruppe der forschungsintensiven Player aufsteigen, liegt annähernd bei null. Wesentlich wahrscheinlicher ist, dass diese Unternehmen ihre Tätigkeit einstellen. 62% der F&E-Ausgaben des Jahres 2013 stammen von Unternehmen, die bereits im Jahr 2002 Forschung & Entwicklung betrieben haben.

… Lesen Sie hier mehr dazu!

Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:

Edgar Wutscher zum Bundeskurienobmann der niedergelassenen Ärzte gewählt

Edgar Wutscher zum Bundeskurienobmann der niedergelassenen Ärzte gewählt

Der Tiroler will sich auf die Stärkung des niedergelassenen Bereiches konzentrieren: Bessere Arbeitsbedingungen für den Nachwuchs und Verankerung des freien Arztberufes

Der „weiße“ Hautkrebs wird viel zu oft unterschätzt

Der „weiße“ Hautkrebs wird viel zu oft unterschätzt

Die hellen Hautkrebsformen sind zwar weniger bösartig als das „schwarze“ Melanom, sie können aber dennoch schwere Folgen haben. Die HNO-SpezialistInnen im Krankenhaus der Barmherzigen Schwestern Ried haben hohe Expertise bei der Entfernung dieser
Tumoren.