Globales Risiko: 13.000 Mpox-Fälle im Kongo

Lesedauer beträgt 2 Minuten
Autor: Scho

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) schlägt wegen eines großen Mpox-Ausbruchs in der Demokratischen Republik Kongo (DRC) Alarm. Wie die UNO-Organisation in Genf mitteilte, sind im Kongo von Jänner bis Mitte November mehr als 13.000 Verdachtsfälle und mehr als 600 Todesfälle in Zusammenhang mit der Krankheit aufgetreten, die früher Affenpocken genannt wurde.

Der Ausbruch „stellt ein Risiko für die Menschen in DRC, in Nachbarländern und auf der ganzen Welt dar“, sagte WHO-Expertin Rosamund Lewis. Die WHO arbeitet derzeit mit den Behörden im Kongo daran, Test-Kapazitäten auszubauen und Impfstoff ins Land zu bringen.

Zusammenhang mit Sexarbeit

Die zunehmende Ausbreitung im Kongo steht laut Lewis im Zusammenhang mit Sexarbeit. Wegen der vielen Grenzübertritte zwischen dem Kongo und Nachbarländern sei die WHO wegen einer regionalen Weiterverbreitung der Viruskrankheit besorgt. Außerdem ist die WHO alarmiert, weil im Kongo erstmals die sexuelle Übertragung des dort vorherrschenden Mpox-Virusstamms nachgewiesen wurde.

Ein weiterer Virusstamm hatte sich ab Mai 2022 in vielen Ländern vor allem durch sexuelle Kontakte verbreitet. Die WHO hatte einen internationalen Gesundheitsnotstand ausgerufen, der im vergangenen Mai wieder aufgehoben wurde.
Mpox-Viren werden durch engen Körperkontakt übertragen. Das auffälligste Symptom der Krankheit sind Bläschen und Pusteln auf der Haut.

(APA/dpa/red.)

Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:

Mehr Maßnahmen für mentale Gesundheit Jugendlicher

Mehr Maßnahmen für mentale Gesundheit Jugendlicher

In Zeiten von Corona-Pandemie, Ukraine-Krieg und Teuerung hat die psychische Gesundheit der Jungen gelitten, die Bundesregierung habe hier auch schon zahlreiche Maßnahmen gesetzt, heißt es in einem Entschließungsantrag von ÖVP und Grünen. Außerdem wird verstärkt Bewusstseinsarbeit zum Thema "psychische Gesundheit" in Schulen und Jugendarbeit gefordert. Die NEOS sehen "Scheinmaßnahmen".