Neue Studiengangsleiterin für Hebammen-Studiengang an der FH Burgenland

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Autor: Scho

Beate Kayer wird den Bachelorstudiengang Hebammen leiten, der ab Herbst an der FH Burgenland angeboten wird. Die gebürtige Pinkafelderin blickt auf über 25 Jahre Berufserfahrung im Gesundheitsbereich zurück. Die Vizepräsidentin des Österreichischen Hebammengremiums leitet auch die Landesgeschäftsstelle im Burgenland, ist Mitglied der österreichischen Gesellschaft für prä- und perinatale Medizin und der deutschen Gesellschaft für Hebammenwissenschaft.

Sie selbst absolvierte die Bundeshebammenlehranstalt an der Univ. Frauenklinik Graz und inskribierte nach zehn Jahren im Beruf den damaligen Diplomstudiengang Gesundheitsmanagement und Gesundheitsförderung an der FH Burgenland, den sie 2006 abschloss. 

Zurück im Burgenland

Nun kehrt sie an ihre ehemalige Hochschule zurück. „Es ist eine große Freude für mich, wieder zurück im Burgenland zu sein und zwar an der Hochschule, an der ich selber studiert habe. Einen Teil der zukünftigen Hebammengenerationen begleiten zu dürfen, wird eine sehr schöne Aufgabe sein“, so Kayer. Der neue Studiengang in Pinkafeld wird der erste neue Hebammenstudiengang in Österreich seit 25 Jahren sein.

Sie und ihr Team stehen vor der Herausforderung der stetig wachsenden Ansprüche an den Hebammenberuf. Der sich damit vergrößernde Verantwortungsbereich schafft auch neue Herausforderungen an die Ausbildung der Hebammen. „Es wird zukünftig noch wichtiger sein, eng mit der Praxis und auch der Standesvertretung zusammenzuarbeiten, um auf Veränderungen rasch reagieren können. Es muss immer gewährleistet sein, dass die Absolvent*innen bestmöglich auf ihre Tätigkeit als Hebammen vorbereitet sind.“

„Hebammen haben einen breiten eigenverantwortlichen Tätigkeitsbereich. Es ist daher von immenser Wichtigkeit, einerseits alle physiologischen Vorgänge während der Schwangerschaft, der Geburt und im Wochenbett genau zu verstehen und im Fall des Auftretens einer Regelwidrigkeit die Grenzen des eigenverantwortlichen Handelns frühzeitig zu erkennen. Weiters wird das Thema „Beratung“ zu vielen medizinischen und sozialen Themen an Bedeutung gewinnen und zwar im Sinne einer Strategie zur Förderung der Gesundheit und der Prävention. Das erfordert ein vermehrtes Augenmerk auf sozial-kommunikative Kompetenzen der Studierenden. Ebenso werden Forschungsprojekte im Berufsfeld zukünftig eine gewichtige Rolle spielen, worauf die Studieninhalte vermehrt mit einem Fokus auf das Erlernen wissenschaftlicher Methoden und Kompetenzen angepasst sind.“

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