Neues psychiatrisches Versorgungszentrum in Linz

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Autor: Scho

Ein eröffnetes psychiatrisches Versorgungszentrum am Neuromed Campus des Kepler Universitätsklinikums soll künftig als erste Anlaufstelle für Patientinnen und Patienten dienen. Das Zentrum ist für Menschen aus Linz, dem Raum Linz-Umgebung und dem Mühlviertel gedacht und soll ambulante und stationäre Angebote bündeln, von der Ersteinschätzung bis zur Nachsorge, sowie die Raumnot lindern.

In dem neuen Gebäude finden neben der zentralen Notaufnahme auch das sozialpsychiatrische Ambulanzzentrum, sechs Spezialambulanzen sowie eine Nachbehandlungsambulanz und die Übergangspflege Platz. Bisher mussten Patienten aus Raumnot etwa zur Nachbetreuung auf die Station kommen. Neu sind fünf Betten für die Notaufnahme: Das eröffne die Möglichkeit, „Patientinnen und Patienten für ein bis zwei Tage aufzunehmen ohne das ganze stationäre Prozedere zu starten“, erklärte Primar Jörg Auer. Dies mache es für manche Menschen leichter, sich helfen zu lassen.

Neun Millionen Euro wurden investiert, rechnete die für Gesundheit zuständige Landeshauptmannstellvertreterin Christine Haberlander (ÖVP) vor. Die Bauzeit seit dem Spatenstich 2022 hat sich wegen eines Wasserschadens etwas verlängert. Für den neuen Geschäftsführer des Kepler Universitätsklinikums, Meinhard Lukas, verwirklicht das Zentrum eine „Vision“ moderner Medizin – „dass man die Patienten nicht rund um Abteilungen organisiert, sondern sich an ihren Bedürfnissen orientiert“.

(APA/red.)

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