Niedergelassene Ärzte: Apotheker durch ärztliche Medikamentenabgabe entlasten
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Autor: Scho
Die Arbeitsbelastung in den Apotheken sei derzeit ziemlich hoch, denn derzeit müssten Apotheker „wahnsinnig viel Zeit“ dafür aufwenden, aufgrund von Lieferengpässen nach Ersatzmedikamenten zu suchen, meinte zuletzt die Apothekerkammerpräsidentin in einem Interview. Dieser Hilferuf bleibt nicht ungehört. „Gegen den Engpass selbst können wir leider nichts tun, aber wir können die Apotheker gerne entlasten, indem wir unseren Patienten direkt die verfügbaren Medikamente geben, die sie benötigen“, spricht sich Edgar Wutscher, Vizepräsident und Bundeskurienobmann der niedergelassenen Ärzte der Österreichischen Ärztekammer, für ein Dispensierrecht für alle Ärztinnen und Ärzte aus: „Patientinnen und Patienten bekommen ihr Medikament diskret, direkt, rasch und unkompliziert in den Ordinationen oder bei Hausbesuchen, was natürlich auch der Infektionsprophylaxe nutzt – eine Win-Win-Situation für alle Beteiligten“, sagt der ÖÄK-Vizepräsident.
Rund 1.000 Ärztinnen und Ärzte sollen in Kärnten von der Angleichung an das steirische Gehaltsniveau profitieren. Im Pflegebereich arbeiten in den Kabeg-Häusern rund 4.000 Personen.
Erstmals Impfstoff gegen Dengue-Fieber in Österreich verfügbar
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Das Virus wird von Stechmücken vor allem in den Tropen und Subtropen übertragen. Eine allgemeine Impfempfehlung des Nationalen Impfgremiums (NIG) für Reisen in Endemiegebiete gibt es nicht, die Datenlage bei Reisenden und Touristen ist derzeit noch limitiert.