Nobelpreisträgerin wird Beraterin im Gesundheitsministerium
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Autor: Scho
Die ungarische Medizin-Nobelpreisträgerin Katalin Karikó wird Chefberaterin im ungarischen Gesundheitsministerium. Das gab der künftige Gesundheitsminister Zsolt Hegedűs laut Medienberichten heute bei seiner Anhörung im zuständigen Parlamentsausschuss bekannt. Seinem Ersuchen, an der Tätigkeit des aufzustellenden Beratergremiums teilzunehmen, habe Karikó umgehend zugestimmt.
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Die heute 71-jährige Biochemikerin wurde 2023 die erste ungarische Frau, die einen Nobelpreis erhielt. Karikó hatte gemeinsam mit dem US-Forscher Drew Weissman maßgeblich zur Entwicklung der mRNA-Technologie beigetragen, die die Grundlage für moderne Impfungen und Therapien bildet. Karikó war früher zeitweilig in hoher Position für das deutsche Biotechnologieunternehmen und Impfstoffhersteller Biontech tätig, das für die Entwicklung eines mRNA-Impfstoff gegen COVID-19 bekannt ist. Aktuell hat Karikó eine Professur an der Universität Szeged.
Vielerorts haben sich die Lebensmittelpreise verdoppelt. Der Generaldirektor des Internationalen Komitees des Roten Kreuzes (IKRK), Robert Mardini, bezeichnet das Jahr 2023 als das "Jahr nie da gewesener humanitärer Not".
UNAIDS: Immunschwächekrankheit soll bis 2030 besiegt werden
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2022 waren nach UNAIDS-Schätzungen 39 Millionen Menschen weltweit mit dem Aids-Virus HIV infiziert. 1,3 Millionen Menschen steckten sich neu an. 9,2 Millionen Menschen wurden noch nicht behandelt, darunter 600.000 Kinder. 630.000 Menschen starben durch Aids.