Oberösterreichische Ordensspitäler: Streik am 22. Jänner
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Autor: Scho
Die Beschäftigten der oberösterreichischen Ordensspitäler streiken am 22. Jänner. Nachdem sich in einer Abstimmung der Gewerkschaft vida 93,3 Prozent für eine Arbeitsniederlegung in allen acht betroffenen Häusern ausgesprochen hatten, erteilte der ÖGB die Freigabe, wie die vida am Freitag mitteilte. Geplant ist ein ganztägiger Streik an allen Ordenskrankenhäusern in Oberösterreich.
Foto: Wikimedia Commons / Z thomas
Das nichtärztliche Personal fordert neben Lohnerhöhungen zumindest in Höhe der Inflation auch eine stufenweise Arbeitszeitverkürzung auf 35 Stunden. Die Arbeitgeber bieten aber für die rund 10.000 Beschäftigten nur 3,3 Prozent Plus und halten eine Arbeitszeitverkürzung für unrealistisch.
„Der Streik ist ein notwendiger Schritt, weil uns die Arbeitgeber sonst offenbar nicht hören“, sagte vida-Verhandlerin Martina Reischenböck, betonte aber: „Das Wohl der Patientinnen und Patienten hat auch im Streikfall oberste Priorität.“ Man habe die Arbeitgeber daher aufgefordert, rechtzeitig mit den Beschäftigten in allen Berufsgruppen über die notwendigen Notdienstregelungen zu beraten, die die Versorgung von stationären Patienten und Notfällen gewährleisten.
Für die Durchführung der Angebote laufen bereits Vorbereitungen. Auch Tests auf Covid-19 sowie auf Influenza und RSV bleiben in Apotheken weiterhin möglich.
Oberösterreichischer Spitzenfunktionär soll rund 26.000 Euro pro Monat beziehen. Nach Wien fährt der Funktionär laut "Falter" zwei Mal die Woche nicht etwa per Bahn - sondern mit dem Taxi.
Angekündigt worden waren die Streiks bereits in der Nacht auf Freitag, nachdem die Kollektivvertragsverhandlungen nach der dritten Runde ins Stocken geraten waren. Nun folgten die entsprechenden Beschlüsse.