OÖ-Ärztekammer-Präsident: „Nach der vierten Welle braucht es einen Kassensturz“

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Autor: Scho

Die Zahl an Neuinfektionen steigt. Experten erwarten den Höhepunkt der vierten Welle für die erste Februarwoche, das Ende für März. Dr. Peter Niedermoser blickt bereits weiter, sagt: „Wenn diese Welle vorbei ist, braucht es einen Kassensturz.“ Der Präsident der Ärztekammer für Oberösterreich meint damit eine Analyse der bisher positiven Maßnahmen sowie die Mängel in der Bewältigung der Pandemie.

Laut Experten soll die vierte Welle im März vorbei sein. „Dann hoffen wir alle, dass es im Frühling und Sommer wieder leichter wird“, sagt Dr. Niedermoser. Der Präsident der OÖ-Ärztekammer schlägt eine emotionslose und tiefgreifende Aufarbeitung der Erkenntnisse der bisherigen Pandemie vor. „Dann ist es an der Zeit, sich zusammen zu setzen. Es gehören alle Entscheidungsträger an einen Tisch“, spricht Dr. Niedermoser den gesamten Gesundheitssektor mit Politik, Spitals-Trägern, Pflege und Ärztekammer an.

Gleichzeitig appelliert der OÖ-Ärztekammer-Präsident an die Bevölkerung, sich impfen zu lassen: „Vor allem die Booster-Impfung bietet gerade in der aktuellen Omikron-Welle einen sehr guten Schutz vor schweren Krankheitsverläufen. Das zeigen auch die aktuellen Zahlen aus den OÖ-Spitälern. Dort sind von den 17 Covid-Patientinnen und -Patienten knapp 88 Prozent nicht vollständig immunisiert.

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