Nirsevimab im Praxistest: Erfolgreicher Schutz vor RSV bei Neugeborenen

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Podcast: Nirsevimab im Praxistest als Schutz vor RSV bei Säuglingen

Respiratorische Synzytialviren (RSV) gehören zu den häufigsten Ursachen für schwere, tiefe Atemwegsinfektionen bei Säuglingen – oft verbunden mit Krankenhausaufenthalten oder sogar Intensivpflichtigkeit. Doch es gibt Grund zur Hoffnung: Der monoklonale Antikörper Nirsevimab wurde 2024 in das heimische Kinderimpfprogramm aufgenommen und steht seitdem allen Säuglingen kostenlos zur Verfügung.

In einem Experteninterview gibt der Pädiater Prof. Volker Strenger von der Med Uni Graz Einblicke in die bisherigen Erfahrungen mit der passiven RSV-Immunisierung Nirsevimab. Er berichtet über hohe Akzeptanzraten in geburtshilflichen Abteilungen mit direkter pädiatrischer Anbindung – und über beeindruckende Wirksamkeitsdaten aus Studien und der realen Versorgungspraxis.

Mit einer einzigen Injektion lässt sich die RSV-bedingte Hospitalisierungsrate um bis zu 86 Prozent senken. Besonders bemerkenswert: Im spanischen Galicien lag die „Number needed to immunize“ bei den in der Saison geborenen Säuglingen bei 16, d.h. nur 16 Säuglinge müssen immunisiert werden, um eine RSV-bedingte Hospitalisierung zu verhindern. Entscheidend sei nun vor allem die elterliche Aufklärung – denn Prävention beginnt mit Information.

Dieser Podcast entstand mit freundlicher Unterstützung von Sanofi.