Privatklinik Döbling: Grundstein für Zubau gelegt

Lesedauer beträgt 2 Minuten
Autor: Scho

Die Privatklinik Döbling gilt mit dem angeschlossenen Ambulatorium und Ordinationszentrum schon heute als leistungsfähigste Privatklinik Österreichs. Bis 2026 wird die Klinik umfassend modernisiert und bekommt durch einen Zu- und Umbau mehr Raum. Kernstück des Projekts ist ein fünfstöckiger Zubau, dessen Grundstein nach Abschluss der seit März 2022 laufenden Tiefbauarbeiten jetzt durch Wirtschaftsstadtrat Peter Hanke, Bezirksvorsteher Daniel Resch, Christiane Windsperger, Geschäftsführerin der Klinik, Martin Fuchs, CEO der PremiQaMed Holding, und Peter Eichler, Vorstand UNIQA Insurance Group, gelegt wurde.

Mehr Platz für die Geburtenstation, Operationssäle mit Tageslicht und mehr Einzelzimmer sind wesentliche Elemente des Ausbaus. Eine Photovoltaikanlage, Geothermie, begrünte Fassadenteile und ein Biodiversitätsgarten sorgen für Nachhaltigkeit im Bauvorhaben.

„Wien zählt seit langem zu den Top-Gesundheitsstandorten weltweit. Dabei ist die konsequente Weiterentwicklung des Medizinstandorts ebenso wichtig wie ein breites Angebot an guter medizinischer Versorgung. Davon profitieren nicht nur die Patientinnen und Patienten, sondern auch die Standortqualität Wiens. Die Privatklinik Döbling spielt in der medizinischen Versorgung eine zentrale Rolle. Mit dem Zubau und der damit verbundenen Modernisierung stellt sie die Weichen für eine Weiterentwicklung der bereits hohen Qualität. Zudem ist sie ein gelungenes Beispiel, wie gerade im dichtverbauten städtischen Bereich Geothermie, Photovoltaik und Begrünung eingesetzt werden können, um Bauwerke nachhaltig auszurichten“, so Wirtschaftsstadtrat Peter Hanke.

Mehr Einzelzimmer

Der Zubau wird direkt an das bestehende Gebäude angeschlossen. „Konkret werden wir hochmoderne Operationsräumlichkeiten mit Tageslicht bauen sowie die Geburtshilfe-Station großzügiger gestalten, um für Eltern und ihre Neugeborenen mehr Platz zu schaffen“, fasst Christiane Windsperger, Geschäftsführerin der Privatklinik Döbling, die wichtigsten Maßnahmen zusammen. „Weiters widmen wir – der starken Nachfrage der Patientinnen folgend – mehr Zimmer als Einzelzimmer und gestalten neue Aufenthaltsbereiche, um so ansprechende Rückzugsorte mit Privatsphäre für Patientinnen sowie BesucherInnen zu schaffen. Für unsere Mitarbeitenden schaffen wir attraktive Arbeits- und Aufenthaltsbereiche.“

Das Bauprojekt ist in mehrere Etappen unterteilt und soll bis 2026 abgeschlossen sein. Nach den bereits erfolgten Aushubarbeiten und der Grundsteinlegung ist die Fertigstellung des Rohbaus für den Zubau bis Herbst 2023 geplant. Dann folgen weitere Modernisierungsarbeiten im bereits bestehenden Gebäudeteil. Der Klinikbetrieb ist von den Baumaßnahmen nicht betroffen und läuft uneingeschränkt weiter.

Modernisiert wird auch der Ambulanzbereich des Ambulatorium Döbling, wo sowohl stationäre PatientInnen der Klinik wie auch Privat- und KassenpatientInnen des Ambulatoriums künftig umfassende Diagnose- und Behandlungseinrichtungen in neu gestaltetem Ambiente vorfinden werden. PatientInnen stehen am Standort auch zahlreiche ambulante medizinische Leistungen zur Verfügung, die mit der e-Card in Anspruch genommen werden können. Darunter Röntgen-, MRT- und CT- sowie Laboruntersuchungen.

(red.)

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