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Stellen Sie sich vor, Sie steigen in Ihr Auto und fahren einfach los, vorher angurten und natürlich starten. Machen Sie sich jemals Gedanken, ob Ihr Motor auch wirklich gut geschmiert ist? Ob die Kühlflüssigkeit korrekt umläuft? Ob Ihre Abgaswerte den Normen entsprechen? Höchstens, wenn Sie durch ein Lamperl aufgefordert werden, Ölstand etc. zu kontrollieren. Die „Qualitätssicherung“ für Ihr Autofahren erledigt „irgendjemand“ im Hintergrund. Nachvollziehbar sind das der Autohersteller, die Zulieferer, die kontrolliert werden und enge Qualitätskorsette zu erfüllen haben, die Werkstatt Ihres Vertrauens, in der Wartungen, Kontrollen, Messungen (mit hoffentlich kalibriertem Prüfmittel) etc. durchgeführt werden, die Tankstelle, an der Sie kontrollierten Treibstoff kaufen, und so weiter.
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Der Anteil an Betagten und Hochbetagten in unserer Gesellschaft nimmt ebenso stark zu wie die damit einhergehenden altersspezifischen Erkrankungen. Als Ursache für eine bleibende Behinderung im Alter kann bei jedem zweiten Patienten eine neurologisch/psychiatrische Erkrankung identifiziert werden. Die Neurogeriatrie widmet sich in diesem Zusammenhang den speziellen Anforderungen des alten Menschen. Eine interdisziplinäre Zusammenarbeit zwischen Neurologen, Psychiatern und Geriatern ist notwendig, um hier möglichst allen Aspekten gerecht zu werden.