Der Nachfrageeinbruch bei Corona-Impfstoffen setzt dem deutschen Biotechunternehmen BioNTech zu. Nachdem der US-Partner Pfizer vor wenigen Tagen eine drastische Senkung seiner Umsatz- und Gewinnziele sowie milliardenschwere Abschreibungen ankündigte, prüft auch BioNTech die Auswirkungen auf sein Geschäft. Für das dritte Quartal rechnet das Unternehmen deshalb mit Abschreibungen von bis zu 900 Mio. Euro, wie Biontech am Montag mitteilte.
Das entspreche der Hälfte des Bruttogewinnanteils aus der Vereinbarung mit Pfizer. „Jede solcher Abschreibungen wird die Umsatzerlöse, die das Unternehmen für 2023 ausweisen würde, reduzieren.“
BioNTech-Aktien fielen an der Börse in Frankfurt um mehr als sieben Prozent auf 93,72 Euro. Pfizer hatte am Freitag seine Jahresziele massiv gesenkt, da das Geschäft mit seinem Covid-19-Medikament Paxlovid und dem gemeinsam mit BioNTech entwickelten Impfstoff Comirnaty mit Ende der Coronapandemie schwächer als erwartet verläuft. Die Abschreibungen und Belastungen belaufen sich deshalb im dritten Quartal auf insgesamt 5,5 Mrd. Dollar (5,2 Mrd. Euro), wovon 4,6 Mrd. Dollar auf Paxlovid und der Rest auf Comirnaty entfallen.
ChatGPT bei Diagnose in der Notaufnahme so gut wie Ärzte
Bei den Ärzten fand sich die richtige Diagnose in 87 Prozent der Fälle unter den fünf Vorschlägen, bei der ChatGPT-Version 3.5 sogar in 97 Prozent der Fälle. Der Chatbot hat aber auch einige Schwächen gezeigt.
Schmerzen in der Brust sorgen für jährlich Tausende Besuche in Notaufnahmen. An der Med Uni Graz wird ein Gerät entwickelt, das Laborauswertungen in der Allgemeinmediziner-Praxis ermöglichen soll.