Tiroler Forscherin sieht wachsende Bedrohung bei Pilzbekämpfung

Resistenzen gegen Wirkstoffklasse Azole laut Mikrobiologin Lackner besonders problematisch. Beitrag in "Nature Medicine". Aufnahme in globalen AMR-Plan gefordert.
Resistenzen gegen Wirkstoffklasse Azole laut Mikrobiologin Lackner besonders problematisch. Beitrag in "Nature Medicine". Aufnahme in globalen AMR-Plan gefordert.
"Candida albicans" kann unter bestimmten Bedingungen schwere Infektionen verursachen.
Die Forschungsarbeit belegt die Effizienz von PCR-Tests bei der Diagnose der seltenen Pilzerkrankung Mukormykose. Eine früher Erkennung ermöglicht gezielte Therapien und verringert die Sterblichkeit.
Die Innsbrucker Mykologin Michaela Lackner über Pilze, Viren und Resistenzen.
Eine europäische Studie belegt, dass sich bei Infektionen mit Candida-Pilzen die Sterblichkeit bei Spitalspatientinnen und -patienten im Vergleich zu Kranken ohne diese Komplikation auf 40 Prozent erhöhen und damit fast verdoppeln kann.
Die Schlussfolgerung der Studienautoren ist eindeutig: "Zusammenfassend scheint das Leben in schimmeligen Wohnräumen während der Kindheit das Risiko für das spätere Entstehen von Asthma bronchiale zu erhöhen."
Die WHO hält eine Pandemie verursacht von Pilzen für denkbar. In Innsbruck wird nun an Gegenmitteln geforscht. Insgesamt elf PhD-Stellen werden international ausgeschrieben.
Durch Wind und Rauch nach Naturkatastrophen werden Sporen weiter verbreitet, Feuchtigkeit begünstigt die Vermehrung. Das geht aus einer internationalen Studie hervor.





