US-Republikaner leiten Untersuchung zum Ursprung von Corona ein

Lesedauer beträgt 2 Minuten
Autor: Scho

US-Republikaner im Repräsentantenhaus haben eine Untersuchung zum Ursprung des Coronavirus und der Pandemie-Politik eingeleitet. In Briefen an frühere und aktuelle Mitglieder der Regierung von Präsident Joe Biden forderten sie Informationen an, wie aus einer Mitteilung hervorgeht. Unter den Adressaten sind der US-Immunologe Anthony Fauci, der zeitweise Biden beriet, sowie Geheimdienstkoordinatorin Avril Haines und Gesundheitsminister Xavier Becerra.

Laut dem Sender NBC beruht die Untersuchung zum Teil auf der Skepsis unter Republikanern, was US-Regierungsbeamte und die Geheimdienste über das Virus wussten. „Die US-Amerikaner verdienen nach Jahren des Leidens durch die Corona-Pandemie und die damit verbundene Politik echte Antworten“, sagte der Vorsitzende des Corona-Unterausschusses, Brad Wenstrup. Wissenschafter der Regierung sowie staatlich finanzierte Forscher seien in ihrem Wissen und ihrem Handeln bisher nicht sehr entgegenkommend gewesen. „Wir können weitere Jahre des Mauerns nicht akzeptieren“, erklärte Wenstrup.

Republikaner orten „Labor-Fährte“

„Es häufen sich weiterhin Beweise, die darauf hindeuten, dass das Virus aus einem unsicheren Labor in Wuhan ausgetreten ist“, betonte der Republikaner James Comer, der dem Kontrollausschuss des Repräsentantenhauses vorsteht. Man wolle entlang der Fakten schauen, was anders hätte gemacht werden können, um die Amerikaner besser zu schützen. Zugleich wolle man US-Regierungsbeamte, die an jeglicher Art von Vertuschung beteiligt gewesen seien, dafür zur Rechenschaft ziehen, so Comer.

In der chinesischen Stadt Wuhan war das Virus 2019 erstmals als Erreger einer unbekannten Lungenkrankheit aufgefallen. Rasch verbreitete sich Sars-CoV-2 weltweit. Viele Experten gehen von einem Ursprung bei gehandelten Tieren aus. Aber auch die These einer versehentlichen Freisetzung des Virus aus einem Labor wird weiter diskutiert.

(APA/red.)

Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:

Schwangerschaftsabbruch – Künftig in Tirol bei drei Ärzten

Schwangerschaftsabbruch – Künftig in Tirol bei drei Ärzten

Die Tiroler Landesregierung aus ÖVP und SPÖ hat sich in der Frage Schwangerschaftsabbruch offenbar auf einen Kompromiss geeinigt. Abtreibungen an öffentlichen Krankenhäusern werden nicht möglich sein.

Sozialorganisationen fordern mehr Geld für 24-h-Betreuung

Sozialorganisationen fordern mehr Geld für 24-h-Betreuung

Wegen des akuten Personalmangels gibt es keine Betreuungsalternativen in Heimen. Die Organisationen sehren zudem die Gefahr der Abwanderung des Betreuungspersonals aus Österreich.