Wiener Ärztekammer empfiehlt Maske in Ordinationen

Lesedauer beträgt 1 Minuten
Autor: Scho

Die Wiener Ärztekammer empfiehlt Patienten das freiwillige Tragen einer FFP2-Maske in Ordinationen, vor allem bei viralen oder fieberhaften Infekten, Krankheitsgefühl, aber auch bei Durchfall, hieß es am Dienstag in einer Aussendung. Vizepräsidentin Kamaleyan-Schmied: „Tragen Sie beim Besuch in der Ordination bitte eine FFP2-Maske. So schützen Sie sich und andere am besten.“

Grippale Infekte, Covid-19 und Influenza würden derzeit den niedergelassenen Bereich vor große Herausforderungen stellen. Ein entsprechendes Informationsschreiben in Sachen Maske wurde bereits an die in diesem Bereich tätigen Ärztinnen und Ärzte in Wien versandt. Den Praxen werden auch grafisch aufbereitete Handlungsempfehlungen zur Verfügung gestellt.

Für eine Maskenpflicht in Gesundheitseinrichtungen in Niederösterreich hat sich am Dienstag LAbg. Silvia Moser (Grüne) ausgesprochen. „Derzeit erleben wir eine besonders starke Auslastung der Ordinationen, die zum Teil auf die hohen Corona-Infektionszahlen zurückzuführen ist“, argumentierte die Mandatarin. In dieser Situation seien sowohl die Landeshauptfrau als auch die Landesgesundheitsagentur gefordert, umgehend Schutzmaßnahmen für die Bewohnerinnen und Bewohner von Pflegeeinrichtungen ebenso wie für die Patientinnen und Patienten in den Universitäts- sowie Landeskliniken zu ergreifen.

(APA/red.)

Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:

WHO – Europas Gesundheitssystem weniger widerstandsfähig

WHO – Europas Gesundheitssystem weniger widerstandsfähig

Die Pandemie, die Krise beim Gesundheitspersonal - nicht zuletzt durch unatraktivbe Arbeitsbedingungen - und Rückstände bei der Digitalisierung hätten Europas Gesundheitssystemen zugesetzt, so der Befund.

Mediziner warnen: Kleinkinder nicht vegan ernähren

Mediziner warnen: Kleinkinder nicht vegan ernähren

Knapp zehn Prozent der Erwachsenen in Deutschland leben inzwischen vegetarisch oder vegan. Von einer veganen Ernährung vor allem im Säuglings- und Kleinkindalter sei abzuraten, so der deutsche Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte.

Schwangerschaftsabbruch – Land Tirol verteidigt Register

Schwangerschaftsabbruch – Land Tirol verteidigt Register

Eine "individuelle Motivforschung" sei nicht Gegenstand der Erhebung, hieß es seitens des Landes. Durch die Maßnahme solle vor allem das "individuelle Beratungs- und Nachsorgeangebot" verbessert werden.