5 Jahre Franziskus Spital

Lesedauer beträgt 3 Minuten
Autor: Scho

Mit seinen beiden Standorten auf der Landstraße und in Margareten deckt das Franziskus Spital Innere Medizin, Chirurgie, Anästhesie und Intensivmedizin, Akutgeriatrie & Remobilisation sowie Palliativ Care ab und spielt damit eine wichtige Rolle in der medizinischen Versorgung der WienerInnen. Hintergrund dieser Fusion war der „Regionale Strukturplan Gesundheit Wien“, dessen Ziel eine optimale und effiziente Ressourcennutzung des medizinischen Angebotes der Stadt ist.

„Klein und fein, engagierte Medizin mit Menschlichkeit und einem besonders guten Geist“ – so wurden die beiden Krankenhäuser seit jeher von den Wienerinnen beschrieben. Das war auch weiterhin der Auftrag der Orden Elisabethinen und Hartmannschwestern als Eigentümerinnen. Mit dem zusätzlichen Bestreben, Patientinnen auf höchstem medizinischem Niveau bedarfsorientiert und mit bester Zuwendung zu versorgen.

Das Franziskus Spital führt das 1. international zertifizierte Kompetenzzentrum für Hernienchirurgie Wiens. Das Team rund um Prim. Doz. Herwig Pokorny gilt als Vorreiter in der Behandlung von Sportlerleisten und Brüchen. Dieses besondere Knowhow wird auch in Workshops an externe Chirurg*innen weitergegeben. 2021 wurden trotz Pandemie 895 Leistenbruch-OPs durchgeführt – die meisten in ganz Wien.

Tagesklinische Angbote

Das Brustgesundheitszentrum unter der Leitung von OÄ Dr. Stephanie Kacerovsky-Strobl ist bereits zweimal re-zertifiziert, mit dem AKH affiliiert und bietet betroffenen Frauen höchst persönliche Betreuung auf Basis fortschrittlichster medizinischer Forschung.

Die Chirurgie versorgt zusätzlich Schilddrüsen- und Darmbeschwerden, in Kooperation mit der Klinik Landstraße (Wiener Gesundheitsverbund) werden Augen- und Bandscheiben-Operationen vorgenommen. Viele chirurgische Eingriffe werden auch tagesklinisch angeboten und dabei von der Anästhesie mit modernsten Narkoseverfahren unterstützt.

Die Schwerpunkte der Kardiologie umfassen Diagnose und Behandlung von Herzinsuffizienz, Herzklappenerkrankungen, Rhythmusstörungen und kryptogenen Insulten. Die enge Zusammenarbeit mit der Pulmologie ermöglicht die ganzheitliche Sicht auf Herz-Kreislauferkrankungen.

Einen weiteren Schwerpunkt der Inneren Medizin bildet die Diabetologie. Unter der Leitung von Prim. Doz. Joakim Huber ist im Franziskus Spital die größte Palliativ Station Österreichs beheimatet. Hier werden Patient*innen mit unheilbaren, weit fortgeschrittenen Krankheiten ganzheitlich und fächerübergreifend versorgt, um eine bestmögliche Lebensqualität bis zum Ende zu gewährleisten.

Die Therapien der Abteilung für Akutgeriatrie & Remobilisation können stationär wie auch tagesklinisch erfolgen.

Eine höchst kompetente Gastroenterologie, ein modernes Schlaflabor und die multiprofessionelle Schmerzmedizin runden das umfassende Angebot für alle Wiener*innen ab.

Im Jahr 2021 hat das Franziskus Spital 14.500 stationäre und 17.000 ambulante Patientinnen versorgt, wobei diese Dimensionen durch die Pandemie weit unter jenen von 2019 lagen. Dafür wurden rd. 42 Mio Leistungspunkte erzielt. Das Spital ist mit 248 Betten und rd. 80.000 Pflegetagen Arbeitgeber für 660 Mitarbeiterinnen.

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