BKNÄ fordert dringendes Handeln bei Mutter-Kind-Pass-Untersuchungen
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Autor: Scho
Bis heute fehlen Rahmenbedingungen, um die Mutter-Kind-Pass-Untersuchungen auch ins digitale Zeitalter zu überführen. Zudem sind die Honorare seit 28 Jahren nicht einmal an die Inflation angepasst worden. Die Bundeskurie der niedergelassenen Ärzte der Österreichischen Ärztekammer fordert daher in einer aktuellen Resolution ein sofortiges Handeln.
Die Resolution im Wortlaut: „Die längst überfälligen Rahmenbedingungen fehlen bis heute. Angesichts der Tatsache, dass die Mutter-Kind-Pass-Untersuchungen eine medizinische Erfolgsgeschichte sind, die zu einer wesentlichen Verbesserung der Gesundheit der Kinder und Mütter geführt haben, ist zudem der Umgang mit den Ärztinnen und Ärzten, die seit Jahren keine Honoraranpassung gesehen haben, ein Zeichen der mangelnden Wertschätzung und Anerkennung. Die Bundeskurie der niedergelassenen Ärzte der Österreichischen Ärztekammer fordert daher sofortiges Handeln, damit die Mutter-Kind-Pass-Untersuchungen sowohl ins digitale Zeitalter überführt, als auch entsprechend wertgeschätzt werden.“
Unabhängig von Alter, Wohnort oder Einkommen solle jeder und jede die Behandlung erhalten, die notwendig sei, wurde seitens der Kasse erklärt. Um dies weiterhin zu gewährleisten, seien innovative Konzepte notwendig. Insgesamt sei die allgemeinmedizinische Versorgung in Österreich sehr gut, 97 Prozent aller Planstellen besetzt.
Die Apothekerkammer fordert seit längerem die Schaffung einer gesetzlichen Grundlage, um das Impfen auch in den Apotheken zu ermöglichen. Die Ärztekammer stemmt sich dagegen.