AstraZeneca und Med-Uni Wien starten Kooperation mit Digital Health-Startup

Lesedauer beträgt 2 Minuten
Autor: Scho

An der Medizinischen Universität Wien hat eine Beobachtungsstudie begonnen, in der erstmals die digitale Plattform „docdok“ eingesetzt wird. Die Plattform „docdok“ ermöglicht es, Studien einfacher und schneller durchzuführen. Unterstützt wird die Studie von AstraZeneca Österreich. PatientInnen, die an einer Studie teilnehmen, können mit Hilfe digital maßgeschneiderter Fragebögen die für die Studie notwendigen Informationen bequem vom Handy aus an die StudienärztInnen übermitteln. Diese wiederum haben dadurch jederzeit einen Überblick über die StudienpatientInnen und können per Klick den Fortschritt der Studie im Auge behalten. Mit den ersten Ergebnissen dieser Beobachtungsstudie für ein Covid-19-Arzneimittel wird im Sommer 2023 gerechnet. Beobachtungsstudien liefern wichtige Erkenntnisse darüber, wie wirksam und sicher Medikamente in der Anwendung im realen Leben sind.

Ziel der Kooperation zwischen dem Digital Health-Startup docdok.health und AstraZeneca ist es, digitale Innovationen im österreichischen Gesundheitswesen voranzutreiben und umzusetzen. Dazu ist AstraZeneca auch langjähriger Partner des Health Hub Vienna, mit dessen Unterstützung laufend und weltweit nach digitalen Innovationen gesucht wird. Mit digitalen Innovationen kann die Versorgung von PatientInnen – zusätzlich zu jener mit unentbehrlichen Medikamenten – verbessert werden.

Digitaler Booster für lebenswichtige Medikamente

„Gerade in Zeiten der Pandemie wurde deutlich, wie wichtig rasche wissenschaftliche Erkenntnisse bei der richtigen Versorgung von PatientInnen sind. Digitale Lösungen wie die von docdok.health können uns hier – aber auch in vielen weiteren Bereichen – helfen. Deshalb investieren wir verstärkt in digitale Innovationen, um ergänzend zu unseren lebenswichtigen Medikamenten, das Leben von PatientInnen zu verbessern und ÄrztInnen und das Gesundheitspersonal bestmöglich zu unterstützen“, ist Filippo Fontana, Country President von AstraZeneca Österreich, überzeugt.

Auch bei docdok.health zeigt man sich über die Kooperation erfreut: „Wir begrüßen diese und sind davon überzeugt, in Österreich mit unserer innovativen docdok Plattform die Durchführung von Studien sowie den klinischen Alltag deutlich zu vereinfachen, die Qualität der erhobenen Daten zu verbessern und so einen wesentlichen Beitrag zur Optimierung der medizinischen Versorgung zu leisten“, so Dr. Ulrich Mühlner, Mitgründer und CEO von docdok.health.

Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:

Innsbrucker Plastische-Chirurgie-Leiter sieht Fachzukunft in KI-Tools
Künstliche Intelligenz

Innsbrucker Plastische-Chirurgie-Leiter sieht Fachzukunft in KI-Tools

Etwa bei Transgender-Operationen, Brustoperationen oder Handchirurgie. KI-Werkzeuge beispielsweise zur Darstellung von "durchschnittlichem Gesicht" vor Operationen.

Neues aus der Welt der Gesundheits[shy]wirtschaft im August 2025
Newsletter August 2025

Neues aus der Welt der Gesundheits­wirtschaft im August 2025

Monat für Monat erhalten Sie mit unserem Newsletter die aktuellsten Branchennews aus dem Gesundheitswesen und der Gesundheitswirtschaft direkt in Ihr Postfach.

Digitaler Checkliste erhöht Sicherheit im OP

Digitaler Checkliste erhöht Sicherheit im OP

Zur Verbesserung der OP-Sicherheit hat Joanneum Research in Kooperation mit der Steiermärkischen Krankenanstaltengesellschaft (KAGes) eine digitale Check-Liste entwickelt. Ab Herbst wird sie in allen chirurgischen Einheiten des LKH-Univ. Klinikums Graz eingeführt werden. Das Produkt soll auch anderen Krankenhäusern zugänglich gemacht werden, wie die steirische Forschungsgesellschaft mitteilte.