Pfizer erwartet wochenlangen Ausfall von US-Werk

Lesedauer beträgt 1 Minuten
Autor: Scho

Nach verheerenden Tornado-Schäden in einem wichtigen Arzneimittelwerk in den USA rechnet der US-Pharmakonzern Pfizer mit einem wochenlangen Ausfall der Anlage. Zwar seien die Produktionseinrichtungen in Rocky Mount im US-Staat North Carolina wohl unbeschädigt, sagte Konzernchef Albert Bourla in einer Zwischenbilanz. Jedoch werde die Wiederherstellung der Stromversorgung Wochen dauern. Zudem sei das Lager fast vollständig zerstört worden. Bourla sprach von einer „monumentalen Aufgabe“.

Das Werk ist eine der weltweit größten Produktionsstätten für injizierbare Arzneimittel. Zu den dort hergestellten Produkten zählen Narkose- und Schmerzmittel sowie Antiinfektiva. Nach Angaben von Pfizer stammen aus diesem Werk fast 25 Prozent der in US-Krankenhäusern eingesetzten sterilen injizierbaren Arzneimittel. Nachdem Pfizer am Donnerstag erstmals von dem Tornado-Schaden berichtet hatte, hatte Aktie des deutschen Konkurrenten Fresenius deutlich zugelegt. Börsianer rechneten damit, dass die Fresenius-Tochter Kabi von Engpässen profitieren könnte.

(APA/Reuters/red.)

Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:

EMA warnt vor schwindender Wirkung von Corona-Medikamenten

EMA warnt vor schwindender Wirkung von Corona-Medikamenten

Labortests hätten gezeigt, dass die betroffenen Präparate "wenig wirksam bei der Neutralisierung der Omikron-Subvarianten BA.4.6, BA.2.75.2 und XBB" seien.

Nationalrat: Lebhafte Debatte über Krise im Gesundheitssystem

Nationalrat: Lebhafte Debatte über Krise im Gesundheitssystem

Die Opposition - allen voran die SPÖ, die das Thema aufs Tapet gebracht hatte - hielt der Regierung vor, nichts gegen den massiven Personalmangel in den Spitälern und der Pflege sowie den (Fach)Ärztemangel zu tun. Vizekanzler Werner Kogler (Grüne) verwies auf gesetzte Maßnahmen und die laufenden Finanzausgleichsverhandlungen.

Pharmahersteller GSK übertrifft zum Halbjahr die Erwartungen

Pharmahersteller GSK übertrifft zum Halbjahr die Erwartungen

GSK will den Erlös heuer nun gerechnet zu konstanten Wechselkursen und ohne das Covid-Geschäft um 8 bis 10 Prozent steigern. Zuvor lag die Spanne bei 6 bis 8 Prozent.