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Evidenzbasierte Versorgung von Frauen und Männern ist erst möglich, wenn geschlechtsspezifische Unterschiede schon in der Forschung berücksichtigt werden. Die Gesundheit von Frauen und Männern wird damit verbessert, das Gesundheitswesen effizienter.
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Was in den skandinavischen Ländern schon seit Jahrzehnten
gelebt wird, ist hier zu Lande ein Tabu, an das sich kaum
einer zu rühren traut: Priorisierung scheint dem Prinzip des
„besten aller Gesundheitswesen“ zu widersprechen, zumal
wenn es gleichzeitig heißt, im Gesundheitssektor müsse
endlich gespart werden.