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Im Irrsinn der Corona-bedingten Engpässe an Schutzausrüstung und Medizinprodukten fanden sich die Verantwortlichen des österreichischen Gesundheitswesens plötzlich in einem Getümmel aus Glücksrittern, Raubrittern und Betrügern wieder. Um einem weiteren Rennen auf der medizinischen Seidenstraße zu entkommen, laufen die Planungen auf Hochtouren. Überall.
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Es benötigt ein grundlegend neu gestaltetes Modell, wenn wir die Pflegequalität in Zentraleuropa erhalten wollen. Die älter werdende Bevölkerung und die zunehmende Zahl an chronisch Erkrankten erhöhen den Pflegebedarf, so ist allein für Österreich mit 75.000 zusätzlichen Pflegekräften bis 2030 zu rechnen. Dem gegenüber stehen Forderungen zur Verringerung der PflegeArbeitszeit, wenn auch neue Studien zeigen, dass eigentlich eine Erhöhung notwendig wäre.