Galenica knackte Umsatzmarke von 4 Mrd. Franken

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Autor: Scho

Der Schweizer Apothekenkonzern Galenica hat 2022 erstmals mehr als 4 Milliarden Franken (etwa 4 Mrd. Euro) Umsatz gemacht. Die eigenen Ziele hat das Unternehmen damit leicht übertroffen. Auch beim Gewinn ist das Unternehmen zuversichtlich, am oberen Ende der Zielspanne abzuschneiden. Auf Gruppenebene setzte Galenica 4,01 Milliarden Franken um, ein Plus von 4,7 Prozent, wie aus einer Mitteilung vom Donnerstag hervorgeht.

Damit hat Galenica die Erwartungen der Analysten übertroffen. Das Unternehmen selbst hatte sich ein Wachstum zwischen 2 und 4 Prozent auf die Fahnen geschrieben.

Zu der Entwicklung habe vor allem eine erneut sehr starke Erkältungssaison in der zweiten Jahreshälfte beigetragen. Diese habe bereits früh eingesetzt und vor allem dem Bereich Products & Brands ein starkes Wachstum beschert, der den Umsatz um nahezu 20 Prozent steigerte. Die komplette Sparte Products & Care, die Gesundheitsdienstleistungen und Produkte über verschiedene Kanäle wie Apotheken, online oder zu Hause an Privatkunden und Patienten wie auch an Geschäftskunden und Partner verkauft, steigerte den Umsatz um 6,4 Prozent auf 2,03 Milliarden Franken.

Wachstum durch Omikron

Auch die zahlreichen Erkrankungen an der Corona-Variante Omikron hätten zu einem starken Umsatzwachstum – insbesondere bei Erkältungsmedikamenten – geführt, teilte Galenica weiter mit. Die Umsätze in Apotheken an Hochfrequenzstandorten hätten sich ebenfalls erholt. Per Ende 2022 lagen sie aber immer noch um 8 Prozent unter der Vor-Corona-Vergleichsperiode 2019.

Das Geschäftsfeld Logistics & IT setzte im Geschäftsjahr 2022 2,93 Milliarden Franken um, eine Steigerung um 3,6 Prozent. Die Sparte entwickelt und betreibt die Logistik-, IT- und Digitale-Infrastruktur und Plattformen für die gesamte Galenica-Gruppe sowie für Kunden und Partner im Gesundheitsmarkt. Getragen wurde das Sparten-Wachstum unter anderem vom Ärztemarkt. Dieser setzte den positiven Trend des ersten Halbjahres 2022 fort. Auch das Kundensegment Apotheken stützte die Sparte.

Mit Blick auf die Gewinnentwicklung geht die Gruppe dank der starken Umsatzentwicklung nun davon aus, das angepasste Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) am oberen Ende der prognostizierten Spanne von 8 bis 12 Prozent zu steigern.

(APA, red.)

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