Gesundheits- und Krankenpflege: Erste Absolventen feierten Bachelor-Abschluss in der Kardinal Schwarzenberg Akademie

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Autor: Scho

Viel Grund zur Freude an der Schwarzacher Kardinal Schwarzenberg Akademie: Am vergangenen Freitag haben neben den 20 Diplomschülerinnen und -schülern der Ausbildung zum gehobenen Dienst in der Gesundheits- und Krankenpflege auch 23 Absolventinnen und Absolventen den Abschluss ihres Bachelorstudiums gefeiert. Ihnen wurde nun der Titel ‚Bachelor of Science in Health Studies‘ verliehen. Der Studiengang wurde an der Pongauer Akademie in Schwarzach in Kooperation mit der Fachhochschule Salzburg vor drei Jahren gestartet. Die Laudatio hielt Landeshauptmann-Stellvertreter und Gesundheitsreferent Dr. Christian Stöckl persönlich.

Seit September 2019 ist die Kardinal Schwarzenberg Akademie in Schwarzach dislozierter Standort der FH Salzburg mit dem Studiengang ‚Gesundheits- und Krankenpflege‘. “Diese Form der Ausbildung ermöglicht Maturantinnen und Maturanten, innerhalb von sechs Semestern sowohl die Berufsberechtigung zum gehobenen Dienst für Gesundheits- und Krankenpflege als auch den akademischen Abschluss zu erwerben”, erklärt Akademie-Direktorin Agnes Wimmer. “Es hat sich absolut bestätigt, dass es sinnvoll ist, die Kräfte an einem Standort zu bündeln, um im Innergebirg, hier in Schwarzach, erfolgreich Pflegeausbildung auf Bachelor-Niveau anbieten zu können.”

Ausbildung und Studium auf höchstem Niveau

Die Ressourcen in Schwarzach, vom Angebot hochmoderner Unterrichts- und Trainingsräume bis hin zu den vielen modernen Wohneinheiten, sind auf einen Vollbetrieb mit mindestens 120 Bachelor-Studierenden ausgelegt. Die Akademie kann damit das gesamte Innergebirg mit Studienplätzen versorgen. Neben dem FH-Studiengang bietet die Kardinal Schwarzenberg Akademie in Schwarzach auch weiterhin die Ausbildungszweige „Pflegefachassistenz“ (zweijährig), „Pflegeassistenz“ (einjährig) und „Pflegeassistenz Teilzeit“ (18 Monate) an. In Summe befinden sich pro Jahr zwischen 200 und 230 angehende Pflegekräfte in unterschiedlichen Ausbildungsstufen und Jahrgängen in Ausbildung.

„Dass sich immer mehr Menschen, ob junge oder auch spätere Quereinsteiger, für den Pflegeberuf entscheiden, ist ein wichtiger Faktor, wenn es um die Zukunft der Pflege in Salzburg geht. Die Zunahme bei der Pflegeausbildung gibt Mut in einer Zeit, in der es immer schwieriger wird, den Bedarf an qualifiziertem Personal abzudecken. Die Herausforderungen der Pandemie haben den anfänglichen Schwung unserer Bemühungen gebremst. Durch die Pflegepakete und Maßnahmen seitens des Landes und des Bundes erhoffen wir aber einen neuerlichen Aufwind, um die zahlreich geschaffenen Ausbildungsplätze auch besetzen zu können. Umso mehr freut es mich, dass wir wieder den erfolgreichen Abschluss von 43 Absolventinnen und Absolventen der Kardinal Schwarzenberg Akademie feiern und 50 neue Ausbildungsteilnehmer begrüßen können. Ich bedanke mich auch bei allen Verantwortlichen für das stets große Engagement und die gute Zusammenarbeit zwischen Schwarzach und der FH Salzburg. Die vermehrte Regionalisierung der Pflegeausbildung durch eine massive Erhöhung der Ausbildungsplätze in den südlichen Landesteilen war ein wichtiger Schritt“, fasst Landeshauptmann-Stellvertreter Dr. Christian Stöckl zusammen.

Modernster Ausbildungsstandort für Pflegeberufe im Süden Salzburgs

Auch Kardinal Schwarzenberg Klinikums-Geschäftsführerin Dr. Cornelia Lindner gratulierte den frisch ausgebildeten Gesundheits-Pflegekräften im Rahmen der Diplomfeier: “Ich freue mich von ganzem Herzen mit den zahlreichen Absolventinnen und Absolventen und gratuliere ihnen zur Wahl eines der schönsten, sichersten und sinnvollsten Berufe, die es gibt. Denn nichts ist wichtiger als der Mensch, sei es ein Patient, eine Mitarbeiterin oder ein Auszubildender; sie alle genießen am Kardinal Schwarzenberg Klinikum seit fast 180 Jahren den allerhöchsten Stellenwert. Als größtem und modernstem Ausbildungsstandort für Pflegeberufe im gesamten Süden des Landes, kommt unserer Akademie eine besondere Bedeutung für die gesamte Region zu. Sie steht nicht nur für christliche Tradition und Werte, sondern auch für Qualität durch langjährige Erfahrung, individuellem Umgang mit allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern, ausgesprochen hoch motiviertes und qualifiziertes Lehr- und Fachpersonal, Flexibilität im Umgang mit Veränderungen, Zukunftsorientierung, Modernität, Verantwortungsbewusstsein und persönlichem Erfolg. Dies alles steht hoch im Kurs und wird von den Patientinnen und Patienten des Hauses seit Jahren mit der Bestnote 1,1 in allen medizinischen Bereichen honoriert. Dies ist auch der Erfolg, zu dem die heutigen Absolventinnen und Absolventen beigetragen haben. Dafür bin ich Ihnen allen sehr dankbar.“

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