GL Pharma und Takeda investieren massiv in Pharmastandorte
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Autor: Scho
Die beiden Pharmaunternehmen GL Pharma und Takeda haben die Standorterweiterung in Österreich bekanntgegeben. GL Pharma plant demnach die Erweiterung des Produktionsstandortes in Lannach, südlich von Graz. Auf einer Fläche von 15.000 Quadratmeter sollen dort künftig mehr als 10 Mrd. – und damit mehr als doppelt so viele wie bisher – Einzeldosen oraler Fertigarzneimittel hergestellt werden, geht aus einer Mitteilung des Fachverbandes der chemischen Industrie hervor.
Die Investitionen werden von GL Pharma – einem Unternehmen der Familie des früheren Politikers Martin Bartenstein – mit einem fast dreistelligen Millionenbetrag angegeben. Dadurch sollen bis zu 200 Arbeitsplätze geschaffen werden.
In der Wiener Seestadt wiederum realisiert der japanische Pharmakonzern Takeda das bereits vor zwei Jahren angekündigte „Labor der Zukunft“. Auf 25.000 Quadratmetern sollen ab 2026 rund 250 Forscherinnen und Forscher etwa an neuen Therapien in den Bereichen Onkologie und seltene Krankheiten arbeiten. Laut früheren Angaben sollen rund 130 Mio. Euro in dieses Projekt fließen.
Die Briten kündigten an, noch vor dem Ende der Dekade 20 neue Medikamente auf den Markt zu bringen. Die Briten wollen ihr bestehendes Portfolio in den Bereichen der Krebsmedizin, Biopharmazie und den Mitteln gegen seltene Krankheiten ausbauen.
Apotheken können meiste Fälle von fehlenden Arzneien lösen
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Mindestens 500 Medikamente sind derzeit wegen der hohen Abhängigkeit der Produktion von China und Indien nicht lieferbar. Darunter sind auch gängige Medikamente, die angesichts der besonders starken Grippe- und Erkältungssaison stark nachgefragt werden.