Immer noch 62.000 Krankenstände wegen Erkältungen

Lesedauer beträgt 1 Minuten
Autor: Scho

Die grippalen Infekte und Zahlen „echter Grippe“ (Influenza) sind zwar zuletzt leicht zurückgegangen, die österreichweiten Krankmeldungen deshalb blieben aber weiterhin „saisonal auf hohem Niveau“. Das berichtete die Gesundheitskasse ÖGK am Montag anhand der Zahlen der vergangenen Kalenderwoche (KW 3). 61.820 Betroffene waren hier österreichweit mit diversen Erkältungen krankgeschrieben, die Influenza machte dabei 2.109 Fälle aus, Covid-19 betraf 9.794 Krankenstände.

Es sei „auch jetzt im Jänner eine Grippeimpfung noch dringend zu empfehlen“, betonte ÖGK-Chefarzt Andreas Krauter. „Insbesondere weil dieses Jahr von einer sehr guten Schutzwirkung auszugehen ist, da die von der Weltgesundheitsorganisation WHO ausgewählten Virusstämme des Grippeimpfstoffs 2022/23 die derzeit zirkulierenden Influenzaviren sehr gut abdecken.“ Die Zahlen zu den Krankenständen umfassen laut der Aussendung nur die bei der ÖGK versicherten Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sowie Arbeitslosengeldbezieher. Insgesamt gab es in der Vorwoche 243.729 Meldungen der Arbeitsunfähigkeit bei der ÖGK.

(APA, red)

Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:

Regierung will die Zahl der Primärversorgungszentren verdreifachen

Regierung will die Zahl der Primärversorgungszentren verdreifachen

Derzeit gibt es in Österreich 39 Primärversorgungszentren in sieben Bundesländern. Eigentlich sollten es bis 2021 ganze 75 sein, so der ursprüngliche Plan. Bis 2025 soll das Angebot nun auf 121 Zentren ausgebaut werden.

Wenn Tiere Menschen krank machen – die wachsende Gefahr durch Zoonosen

Wenn Tiere Menschen krank machen – die wachsende Gefahr durch Zoonosen

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) warnt, Afrika könne ein Hotspot für Zoonosen werden. In den vergangenen zehn Jahren habe die Zahl der Ausbrüche von Zoonosen dort im Vergleich zur vorherigen Dekade (2001-2011) um 63 Prozent zugenommen.

Corona: Regierung will die „Hand ausstrecken“

Corona: Regierung will die „Hand ausstrecken“

Gemeinsam mit Expertinnen und Experten werde man die Vorgehensweise während der Pandemie analysieren, diskutieren und gegebenenfalls auch Fehler zugestehen. Corona und seine Folgen hätten "tiefe Gräben in unserer Gesellschaft hinterlassen und die Menschen in Österreich schwer belastet", so Nehammer.