Die Österreichische Gesundheitskasse (ÖGK) erweitert das Angebot für Psychotherapie als Kassenleistung. Grund ist der steigende Bedarf bei Versicherten – auch als Folge der Corona-Pandemie. Damit gelingt ein Vorhaben, das sich als Vorstoß von großer positiver Tragweite für das österreichische Gesundheitssystem entpuppen wird. Der Verwaltungsrat der ÖGK hat am 19. Oktober beschlossen, das neue Leistungsangebot um ein Jahr vorzuverlegen. Bis Ende 2022 soll dieses Ziel erreicht werden. Erst im Dezember des Vorjahres einigte sich der Verwaltungsrat der ÖGK auf die Erweiterung des Angebots um ein Drittel – das bedeutet die zusätzliche psychotherapeutische Versorgung für etwa 20.000 Versicherte. Für besonders vulnerable Gruppen wie Kinder oder Menschen mit Traumatisierungen werden zusätzliche Stundenkontingente geschaffen. Ebenso sollen ländliche Versorgungsdefizite ausgeglichen werden. In Summe werden ab 2022 zusätzliche 300.000 Stunden zur Verfügung stehen.
Long Covid zieht wirtschaftliche Folgen von weltweit rund einer Billion Dollar nach sich. Das entspricht rund einem Prozent der weltweiten Wirtschaftsleistung.
AK fordert, dass Mutter-Kind-Pass-Untersuchungen Kassenleistung bleiben
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Die Arbeiterkammer begrüßt die Ankündigung von Gesundheitsminister Rauch, dass es den Mutter-Kind-Pass auch in Zukunft geben wird. Jetzt müsse die Ärztekammer verhandeln
Keine Tierversuchs-Pflicht für US-Medikamentenentwicklung
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In den USA ist nicht mehr vorgeschrieben, dass alle Arzneimittel an Tieren getestet werden müssen, bevor sie an Menschen erprobt werden. US-Präsident Joe Biden hatte im Dezember ein entsprechendes Gesetz unterschrieben, das Tierversuche in der Arzneimittelentwicklung zwar nicht verbietet, aber auch nicht mehr vorschreibt.