Die Österreichische Gesundheitskasse (ÖGK) erweitert das Angebot für Psychotherapie als Kassenleistung. Grund ist der steigende Bedarf bei Versicherten – auch als Folge der Corona-Pandemie. Damit gelingt ein Vorhaben, das sich als Vorstoß von großer positiver Tragweite für das österreichische Gesundheitssystem entpuppen wird. Der Verwaltungsrat der ÖGK hat am 19. Oktober beschlossen, das neue Leistungsangebot um ein Jahr vorzuverlegen. Bis Ende 2022 soll dieses Ziel erreicht werden. Erst im Dezember des Vorjahres einigte sich der Verwaltungsrat der ÖGK auf die Erweiterung des Angebots um ein Drittel – das bedeutet die zusätzliche psychotherapeutische Versorgung für etwa 20.000 Versicherte. Für besonders vulnerable Gruppen wie Kinder oder Menschen mit Traumatisierungen werden zusätzliche Stundenkontingente geschaffen. Ebenso sollen ländliche Versorgungsdefizite ausgeglichen werden. In Summe werden ab 2022 zusätzliche 300.000 Stunden zur Verfügung stehen.
Neuer ME/CFS-Leitfaden und Ruf nach besserer Versorgung
Foto: Verne Ho auf Unsplash
Der Leitfaden der MedUni Wien soll für eine bessere Versorgung von Betroffenen sorgen. Geboten werden klare Ansatzpunkte zu Diagnostik, Krankheitsmanagement und Therapieansätzen sowie zu Versorgungsangeboten und Pflege.
Covid-19 wird damit ab dem 30. Juni wie alle anderen nicht-anzeigepflichtigen Infektionskrankheiten behandelt, die Meldepflicht entfällt. Tests für symptomatische Personen bleiben weiterhin kostenlos,
Die Europäische Union ist nach WHO-Angaben die Subregion mit dem höchsten Alkoholkonsum der Erde und noch dazu eine, in der Krebs mittlerweile als die häufigste Todesursache gilt.