Gegen Bruch hilft keine Versicherung! – Warum Qualitätsmanagement nicht der Ersatz für Qualität sein kann.
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nach Login weiterlesenIch verstehe die Aufregung nicht. 95.000 Euro für die geistige Reinigung eines riesigen Gebäudes sind völlig in Ordnung. Ein Sonderangebot unter der Ausschreibungsgrenze...
Stellen Sie sich vor, Sie steigen in Ihr Auto und fahren einfach los, vorher angurten und natürlich starten. Machen Sie sich jemals Gedanken, ob Ihr Motor auch wirklich gut geschmiert ist? Ob die Kühlflüssigkeit korrekt umläuft? Ob Ihre Abgaswerte den Normen entsprechen? Höchstens, wenn Sie durch ein Lamperl aufgefordert werden, Ölstand etc. zu kontrollieren. Die „Qualitätssicherung“ für Ihr Autofahren erledigt „irgendjemand“ im Hintergrund. Nachvollziehbar sind das der Autohersteller, die Zulieferer, die kontrolliert werden und enge Qualitätskorsette zu erfüllen haben, die Werkstatt Ihres Vertrauens, in der Wartungen, Kontrollen, Messungen (mit hoffentlich kalibriertem Prüfmittel) etc. durchgeführt werden, die Tankstelle, an der Sie kontrollierten Treibstoff kaufen, und so weiter.
Was in den skandinavischen Ländern schon seit Jahrzehnten
gelebt wird, ist hier zu Lande ein Tabu, an das sich kaum
einer zu rühren traut: Priorisierung scheint dem Prinzip des
„besten aller Gesundheitswesen“ zu widersprechen, zumal
wenn es gleichzeitig heißt, im Gesundheitssektor müsse
endlich gespart werden.