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Wien hat ein Spitalskonzept bis 2030 und einen Regionalen Strukturplan Gesundheit bis 2020. Das Ziel ist, wie überall, die Patientenströme von den Krankenhausambulanzen in den niedergelassenen Bereich zu lenken und der Kostensteigerung im Gesundheitsbudget einen Dämpfer aufzusetzen. Der Weg dahin ist mit vielen Bausteinen gepflastert.
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Das Qualitätsmanagementsystem der Oberösterreichischen Gesundheits- und Spitals AG (gespag) gründet auf dem Prinzip: Vielfalt zur Einfachheit. In den unterschiedlichen Bereichen des Unternehmens werden je nach Erfordernis ausgewählte QM-Systeme eingesetzt. In der ersten Führungsebene, Unternehmensleitung und Kollegiale Führungen, kommt das Exzellenz-Modell der EFQM zur Anwendung. Diagnostische und technische Bereiche werden nach einer ISO-Norm zertifiziert oder akkreditiert. Für den klinischen Bereich ist das Fachaudit im Peer- Review-Verfahren entwickelt worden, als Verbindung eines QM-Systems in Anlehnung an die ISO 9001 mit strukturiertem fachlichem Austausch. Das QM-System kann somit einen Beitrag zur kontinuierlichen Weiterentwicklung leisten und bietet über die Ausbildung interner peers eine Basis für ein strukturiertes Lernen voneinander. Pilotiert wurde das Fachaudit in der Geburtshilfe, über das in diesem Beitrag berichtet wird.