Drei Wochen Handy-Fasten besser als zwei Wochen Schulferien

Smartphones am besten erst ab 13 Jahren. Erwachsene mit Verpflichtung zur Vorbildwirkung.
Smartphones am besten erst ab 13 Jahren. Erwachsene mit Verpflichtung zur Vorbildwirkung.
Derzeit kommen in der Bundeshauptstadt nur noch 141 Schulärzte auf 264.000 Kinder und Jugendliche. 130 Pflichtschulen mit über 35.000 Kindern müssten ohne regelmäßig anwesende Schulärzte auskommen.
Verweis auf Studie - Gesteigerter Leistungsdruck und Einfluss von sozialen Medien als Hauptgründe - Junge Menschen hätten wegen gesellschaftlicher Krisen auch schlicht "Angst vor dem Leben".
Perfektionsdrang, Leistungsdruck und Krisen belasten Österreichs Jugend - "Extrem wenige" Lehrlinge schätzen die eigene mentale Gesundheit als sehr gut ein.
Nur etwa 20 Prozent der Buben und Mädchen erreichten das von der WHO empfohlene Aktivitätsniveau. Die Leistung bei Buben ist um 7,7 Prozent und bei Mädchen um 9,6 Prozent niedriger.
Umfrage in Österreich und Deutschland: 63 Prozent geht es nicht gut. Junge Menschen in Deutschland sind insgesamt stärker belastet.
Jugendlichen verbringen rund vier Stunden am Tag auf dem Handy. Das wirkt sich auf die psychische Gesudheit aus.
Für die Ermittlung der körperlichen Fitness haben die Kinder im Alter von etwa zehn Jahren an diversen Tests teilgenommen, darunter Sprints, Sprünge, Medizinballwürfe, Messungen von Reaktionszeit und Bewegungsschnelligkeit, ein Acht-Minuten-Ausdauerlauf sowie ein Parcours-Lauf.
Innsbrucker Wissenschafter haben für Herz und Kreislauf wichtige Parameter in Verbindung mit dem Gebrauch der "Pille" bei Jugendlichen untersucht. Ein wesentliches Ergebnis: Die jungen Frauen weisen deutlich höhere Cholesterinwerte auf.
In Niederösterreich ist jede vierte Kassen-Kinderarztstelle unbesetzt, in Oberösterreich jede sechste. In einigen Bezirken gibt es gar keine Fachärzte für Kinder- und Jugendheilkunde. In Wien können mehr als die Hälfte der Kassen-Kinderärzte keine neuen Patienten aufnehmen.
Die Zahl der "ambulanten Klinik-Einlieferungen" mit "multitoxischen Vergiftungen" ist während der Pandemie dramatisch angestiegen. Von einem raschen Rückgang wird nicht ausgegangen.







