WWH Group kauft internationales Vamed-Projektgeschäft

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Autor: Scho

Das internationale Projektgeschäft des österreichischen Krankenhausbetreibers und Gesundheitsdienstleisters Vamed, die Health Tech Engineering (HTE) wird von der deutschen Worldwide Hospitals Group (WWH) übernommen. Das teilte der deutsche Vamed-Mutterkonzern Fresenius am Montag mit. Der Abschluss der Transaktion wird für Mitte 2025 erwartet. Bei der HTE sind rund 500 Leute beschäftigt. Das Geschäft soll unter der Marke Vamed fortgeführt werden.

Ursprünglich hatte Fresenius im Mai 2024 angekündigt, das HTE-Projektgeschäft schrittweise bis 2026 zurückzufahren. Der nun vereinbarte Verkauf beschleunigt diesen Ausstieg. Fresenius will sich noch stärker auf die Weiterentwicklung der Kerngeschäfte Fresenius Kabi und Fresenius Helios konzentrieren. Für die Beschäftigten des internationalen Projektgeschäfts der Vamed biete die Transaktion die Perspektive der Fortführung des Geschäfts, teilte Fresenius mit.

Die Vamed AG war im vergangenen Jahr aufgespalten worden. Die Anteile an den Thermen in Österreich (u.a. Therme Wien, Geinberg, St. Martins), die technische Betriebsführung des Allgemeinen Krankenhauses Wien (AKH Wien) und das österreichische Vamed-Projektgeschäft wurden um 90 Mio. Euro an ein Konsortium der Baukonzerne Porr und Strabag verkauft, das rund 3.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter übernimmt. Das Closing wird im Laufe dieses Jahres nach der Kartellfreigabe erwartet.

Der Krankenhausdienstleistungsbereich mit einem Umsatzanteil von 30 Prozent wurde an den deutschen Mehrheitseigentümer Fresenius übertragen. Ein großer Teil der Vamed-Mitarbeiter ist in den Reha-Kliniken des Konzerns beschäftigt, die mehrheitlich an die Beteiligungsgesellschaft PAI Partners verkauft wurden.
Insgesamt habe man von den ursprünglich rund 23.500 Beschäftigten der Vamed mehr als 95 Prozent erhalten können, betont Fresenius. Der nun vereinbarte Verkauf des internationalen Projektgeschäfts sei für Fresenius finanziell vorteilhafter als das ursprünglich geplante schrittweise Zurückfahren des Geschäfts.

(APA/red.)

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