Mit der Gründung von SecurITe erweitert die x-tention Unternehmensgruppe ihre Tätigkeiten im Bereich Cybersecurity. Mit Niederlassungen in Österreich, Großbritannien und den USA agiert SecurITe international und bietet Gesundheitseinrichtungen spezialisierte Sicherheitslösungen. Ziel sei es, wie es in einer Aussendung heißt, „die Sicherheit sensibler Patientendaten sowie die Resilienz und Verfügbarkeit von kritischer Infrastruktur auf ein neues Niveau zu heben“.
„Noch nie zuvor wurden so viele Patientendaten gestohlen wie heute“, so Manuel Nedbal, CEO von SecurITe. Der „Erfolg von Hackern“ sei eine „direkte Folge unzureichender Investitionen und blinder Flecken“. Mit dem Einzug von KI-Anwendungen, Cloud Computing und zunehmend fragmentierten IT-Landschaften verschärfe sich die Lage drastisch.

Management-Team: Manuel Nedbal, CEO von SecurITe, und Bernhard Aigenbauer-Binder, COO von SecurITe
Laut Bernhard Aigenbauer-Binder, COO von SecurITe, ist aktuell kaum ein Sektor so stark von Cyberangriffen betroffen wie das Gesundheitswesen. Laut Sumanth Gangashanaiah, CTO von SecurITe, nutzen Angreifer häufig Sicherheitslücken aus, die über längere Zeiträume nicht geschlossen wurden, insbesondere in regulierten Branchen, in denen Updates durch betriebliche und Compliance-Anforderungen verzögert werden. Dies könne zu lateralen Bewegungen, Datenabflüssen und Dienstunterbrechungen führen. Und in genau diesem Bereich und in diesen Lücken will SecurITe aktiv sein.
Die SecurITe Operations GmbH nahm im Juni 2025 mit ihrem Hauptsitz in Wels ihren Betrieb auf und verfügt über weitere Standorte in Großbritannien und den USA. Das rund 20-köpfige Expertenteam vereint jahrzehntelange IT-Erfahrung im Klinikumfeld und im Bereich kritischer Infrastrukturen mit tiefem Technologie-Know-how aus Unternehmen wie Google, Intel, Netskope und weiteren Silicon Valley-Startups. Diese Kombination bilde die Grundlage, um hochspezialisierte Cybersecurity-Lösungen für das Gesundheitswesen schnell und wirkungsvoll zu entwickeln, heißt es in einer Aussendung. SecurITe fokussiert sich dabei vollständig auf Cybersecurity im Gesundheitssektor. Erste Pilotkunden setzen bereits auf diese Technologie, die Anfang 2026 offiziell verfügbar sein wird.
„Die Zeit, in der man sich nach einem Datenleck nur vor einem Phishinganruf schützen musste, ist vorbei“, so Manuel Nedbal. „Angriffe sind heute gezielt, automatisiert und persistent. Unsere Lösungen sind das ebenso.“
(red.)


