Medizinische Fairtrade-Berufstextilien aus ökologischer Herstellung präsentiert das Start-up Green Textile Solutions. An seinem Stand informiert das Unternehmen aus Bonn über neue Gesetze und Regelungen wie das Lieferkettengesetz, die CO2-Bepreisung und die EU-Verordnung zum Mikroplastikverbot sowie über weitere Nachhaltigkeits-Themen und deren Auswirkungen auf die Branche.
Smarte Logistik im Gesundheitswesen ist das Thema der QraGo GmbH aus Stuttgart. Die Firma hat eine webbasierte Vermittlungs- und Planungssoftware für die Logistikaufgaben im Gesundheitswesen entwickelt. Mithilfe der Plattform und dazugehörigen App lassen sich nach Unternehmensangaben Patienten- und Materialtransporte einfacher und schneller vermitteln, planen und optimieren.
Die IFOHRA GmbH – Institute for Healthcare Robotics and Automation aus Bamberg stellt auf der med.Logistica ihren umfassenden Informations-, Implementierungs- und Translationsansatz für die strukturierte Integration innovativer Lösungen – insbesondere aus den Bereichen Digitalisierung, Automatisierung und Robotik – in die Versorgung vor. Ausgangspunkt dieses Ansatzes ist ein interaktives Prozessreifegradmodell. Das Start-up gehört zum Innovationscluster Medical Valley.
Weitere Aussteller der Start-up-Area sind die Archkomm GmbH aus Münster, die Supedio GmbH aus Dresden sowie die Zippsafe AG aus Glattbrugg (Schweiz).
Österreichweit einzigartige Unterstützung vor und nach Hüft-OP
Foto: Clemens Unterwurzacher
577 Hüftprothesen wurden alleine im Jahr 2021 an der Innsbrucker Univ.-Klinik für Orthopädie und Traumatologie eingesetzt. Gerade in der Zeit kurz nach dem Eingriff kämpfen viele PatientInnen mit Ängsten vor einer Luxation (Ausrenkung) des künstlichen Gelenkes und trauen sich nicht mit gutem Gefühl nach Hause in ihre gewohnte Umgebung.
Schwangerschaftsabbruch – Künftig in Tirol bei drei Ärzten
Foto: Landeskrankenhaus Innsbruck
Die Tiroler Landesregierung aus ÖVP und SPÖ hat sich in der Frage Schwangerschaftsabbruch offenbar auf einen Kompromiss geeinigt. Abtreibungen an öffentlichen Krankenhäusern werden nicht möglich sein.
Die Österreichische Gesundheitskasse (ÖGK) verzeichnete im Jahr 2022 mehr als sechs Millionen Krankenstandsfälle. Nicht nur in den schwer vergleichbaren Coronajahren 2021 und 2020 waren es mit 4,5 bzw. 3,9 Millionen Fällen deutlich weniger. Auch im Vergleich zu 2018 (5,0 Mio. Fälle) und 2019 (5,1 Mio.) war das ein Plus von etwa 20 Prozent.