Nachdem die Einführung der Pflegelehre im Mai beschlossen worden ist, wurden am Dienstag nun die dazugehörigen Ausbildungsversuche „Pflegassistenz“ und „Pflegefachassistenz“ in die Liste der Lehrberufe aufgenommen. Die beiden Verordnungen, die die Rahmenbedingungen festlegen, treten am 1. September in Kraft. Somit sollen die ersten Betriebe ab September beginnen können, Pflegelehrlinge auszubilden, betonte Arbeitsminister Martin Kocher (ÖVP) in einer Aussendung.
Mit der Pflegelehre schafft die Bundesregierung zwei neue Ausbildungsmodule: eine 3-jährige Lehre mit Abschluss zur Pflegeassistenz und eine 4-jährige Lehre mit Abschluss zur Pflegefachassistenz. Für Tätigkeiten an der Patientin oder am Patienten besteht ein Mindestalter von 17 Jahren. Damit will die Bundesregierung dem Bedarf an Pflegekräften – Studien zufolge rund 76.000 bis zum Jahr 2030 – entgegenwirken. Derzeit sind 8.157 Stellen im Gesundheits- und Sozialwesen österreichweit unbesetzt.
Erstmals Impfstoff gegen Dengue-Fieber in Österreich verfügbar
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Das Virus wird von Stechmücken vor allem in den Tropen und Subtropen übertragen. Eine allgemeine Impfempfehlung des Nationalen Impfgremiums (NIG) für Reisen in Endemiegebiete gibt es nicht, die Datenlage bei Reisenden und Touristen ist derzeit noch limitiert.
Gesundheit im Eck: Erhöhte Herzinfarkt-Gefahr für Fußballfans
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Laut Studien ist das Zuschauen beim Kampf um Ball und Tore durchaus gefährlich - vor allem für Männer. Bei ihnen steigt das Risiko für Infarkte auf das 3,26-Fache, bei Frauen auf das 1,82-Fache.
Dabei gibt es allerdings eine Einschränkung: Die Empfehlung lautet, das Mittel nur für Alzheimer-Patienten zuzulassen, die nur eine oder keine Kopie von ApoE4.